Pesto Rosso alla Puttanesca

2018-10-05T17:30:57+00:0011. September 2013|15 Kommentare

Das Pesto Rosso alla Puttanesca ist meine momentane Lieblingsversion des roten Pesto und eine geschmackliche Bombe. Davon solltest Du eigentlich immer das eine oder andere Gläschen im Regal stehen haben…

Alla Puttanesca servierte Pasta-Kreationen leben von einer tomatigen, würzigen Sauce, die durch Oliven, Kapern und Sardellen zum Leben erweckt wird. Da die Entstehungsgeschichte dieser Sauce schon so oft erzählt wurde, will ich an dieser Stelle einmal darauf verzichten und mich ganz um die Pesto-Variante kümmern.

Ich habe einfach den Tomatensaucen-Anteil durch getrocknete Tomaten ersetzt und die typischen Zutaten für eine Sauce alla Puttanesca zugefügt. Du musst wirklich höllisch aufpassen, dass Dir das Pesto nicht zu salzig wird, da die Sardellen eine gehörige Portion Salz beinhalten. Am besten hat mir das Pesto nach 1-2 Tagen des Durchziehens geschmeckt – da hatten die Aromen noch richtig Zeit, sich zusammenzufinden und zu entfalten.

Aber jetzt: Ran an die Stabmixer!

Rezept

Zutaten für das Pesto Rosso alla Puttanesca (Ergibt etwa ein 125 ml Glas):

  • 140 g getrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
  • 50 g Pinienkerne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Schalotte
  • 15 ml Olivenöl
  • 30 g Parmesan
  • Etwas frischer Oregano
  • 2 TL Kapern
  • 1-2 Sardellenfilets (nach Gusto, sehr salzig!)
  • 6-8 schwarze Oliven
  • 1 rote Chili (wer mag)
  • Schwarzer Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Schalotte und den Knoblauch grob hacken. Zusammen mit den Sardellenfilets in etwas Olivenöl anschwitzen, bis die Sardellen zerfallen.

2 Die Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten.

3 Die Oliven ggf. entsteinen. Den Parmesan grob reiben. Die Chili und die getrockneten Tomaten grob hacken. Alle Zutaten in ein hohes Gefäß geben und mit dem Stabmixer zu Pesto verarbeiten. Mit Pfeffer würzen, ggf. salzen (Vorsicht! Die Sardellen sind sehr salzig!)

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

15 Kommentare

  1. Pierre Ronje 11. September 2013 um 13:15 Uhr - Antworten

    Hört sich prima an.

    Ich würde aber die Karpern weglassen. Hört sich zwar ziemlich bequem an, aber zu solch einem Zweck gibt es auch bereits fertige Olivenpaste. Dann kann man sich das lästige Entsteinen sparen.

  2. Tonia 11. September 2013 um 15:07 Uhr - Antworten

    mmmh, ich liebe Puttanesca. Als Pesto find ich das ne gute Idee! Wurde auch sogleich abgespeichert:)

  3. Ariane 11. September 2013 um 17:49 Uhr - Antworten

    Sehr schöne Idee, diesen klassischen Sugo als Pesto zu präsentieren. Für mich würde ich nur die Sardellen weglassen, da ich nichts Fischiges mag, auch wenn sie natürlich zur „Puttanesca“ dazugehören.
    Saluti
    Ariane

  4. Yves 11. September 2013 um 19:11 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe
    Nimmst du hierfür die in Olivenöl eingelegten getrockneten Tomaten?
    Yves

  5. zorra 14. September 2013 um 15:28 Uhr - Antworten

    Wird bald nachgemixt!

  6. Angelika Marsh 6. Mai 2015 um 17:08 Uhr - Antworten

    Das Rezept ist der Knaller! Ich habe versehentlich die Schalotte vergessen. Das war aber überhaupt kein Problem, es hat auch so lecker geschmeckt. Mir wäre die Idee mit den Rosinen niemals gekommen, aber die geben dem Ganzen einen ganz besonderen Kick. Danke für das Rezept.

    • Evi 11. September 2018 um 16:34 Uhr - Antworten

      wo liest Du denn etwas von Rosinen???

  7. Jörg Matthaei 8. April 2016 um 12:39 Uhr - Antworten

    Klingt alles fantastisch und werde die Pestos der Reihe nach abarbeiten. Gut fände ich noch Hinweise zur Haltbarkeit und Lagerungsbdingungen.
    Beste Grüsse!

    • Uwe 8. April 2016 um 18:33 Uhr - Antworten

      Guter Tipp. Kann ich noch ergänzen, auch wenn das immer sehr abhängige Informationen sind (Hygiene, Bedingungen, …). Danke für den Hinweis!

  8. florafit 11. September 2018 um 11:47 Uhr - Antworten

    Würdest Du das auch einfrieren?… jaja, eine sehr praktische Frage und natürlich schmeckt es frisch besser bzw nach kurzer Zeit zum Durchziehen, aber das wäre doch klasse für ein leckeres, schnelles Mittagessen für die Berufstätigen…

    • Uwe 14. September 2018 um 08:08 Uhr - Antworten

      Ich denke ich würde es eher einkochen, aber auch Einfrieren sollte funktionieren.

  9. Kurt 14. September 2018 um 01:51 Uhr - Antworten

    140 g getr Tomaten. Sind da die wirklich trockenen gemeint (da wären 140 g sehr viel) oder die getrockneten in Öl eingelegten und dann abgetropftenTomaten?

    • Uwe 14. September 2018 um 08:05 Uhr - Antworten

      Hallo Kurt, die in Öl eingelegten. Danke für den Hinweis, habe ich ausgebessert.

  10. Patrick Linke 8. Oktober 2018 um 09:59 Uhr - Antworten

    Das geilste Pesto EVER!! danke

    • Uwe 10. Oktober 2018 um 09:21 Uhr - Antworten

      Danke Dir, Patrick! Freut mich!

Hinterlassen Sie einen Kommentar