Gebackenes Steinbeisser-Croustillant mit Kartoffel-Gurken-Salat

2018-09-29T07:14:03+00:007. Januar 2011|15 Kommentare

Dieses Gericht habe ich mittlerweile zum zweiten Mal als Zwischengang in einem 4-Gänge-Menü zubereitet. Beim ersten Mal hatte ich schlicht keine Zeit, Fotos zu machen. Nachdem das Rezept aber sehr gut ankam war mir klar, dass ich diesen Gang nochmals zubereiten und dann auch fotografieren muss. Weihnachten war es dann soweit, das Rezept war Teil meines Menüs für den ersten Weihnachtsfeiertag. Ich kann dieses Gericht nur wärmstens empfehlen, ich denke, dass es sich hierbei um einen echten Geheimtipp handelt. Relativ einfach zu machen, aber toll in Geschmack und Optik. Die Anregung zu diesem Rezept stammt aus der Zeitschrift „Lust auf Genuss“.

Rezept

Zutaten für das gebackene Steinbeisser-Croustillant mit Kartoffel-Gurken-Salat (für 4 Personen):

  • 750g festkochende Kartoffeln
  • 1/2 Salatgurke
  • 1 Bund frischer Koriander
  • 1-2 TL Wasabipaste
  • 1 Pack Filoteig
  • 3 Eier
  • 50ml Rapsöl
  • 30ml Aceto Balsamico Bianco
  • 1-2 TL Zucker
  • 150ml Sahne
  • 400g Steinbeisserfilet, ohne Haut und Gräten
  • Saft einer halben Limette
  • Salz
  • Frisch gemahlener Pfeffer
  • Frittierfett

Zubereitung:

(1) Die Kartoffeln in ausreichend Wasser gar kochen, aus dem Wasser nehmen, abschrecken und schälen. Nach dem Schälen in ca. 1cm große Würfel schneiden und abkühlen lassen.

(2) Das Steinbeisserfilet auf Gräten kontrollieren, ggf. entfernen. Dann das Filet in kleine Würfel schneiden und in einen hohen Behälter füllen. Die Sahne und den Limettensaft zugeben und mit einem Stabmixer zu einer cremigen Farce pürieren. Danach mit Salz und Pfeffer würzen und viel frisch gehackten Koriander zugeben. Kalt stellen.

(3) Zwei Eier in ein Gefäß aufschlagen. Unter langsamer Zugabe von Rapsöl die Masse mit einem Stabmixer zu einer sämigen Mayonnaise verarbeiten. Die Wasabipaste und den Aceto Balsamico Bianco unterrühren und mit Zucker, Salz und Pfeffer abschmecken. Einen halben Bund Koriander fein hacken und unter die Mayonnaise mischen. Die Mayonnaise mit den Kartoffeln vermischen und ziehen lassen. Ggf. nachwürzen.

(4) Den Filoteig dreilagig in ca. 13x13cm breite Quadrate schneiden und mit Ei bepinseln. Ausreichend Fischfarce darauf verteilen und zu einer Frühlingsrolle formen. Vorgang wiederholen, bis die Farce (oder der Teig, haha) aufgebraucht ist.

(5) Frittierfett erhitzen. Mit einem Schaschlikspieß prüfen, ob das Fett die richtige Temperatur erreicht hat. Dazu den Spieß in den Topf halten. Steigen vom Spieß Luftblasen nach oben, hat das Fett die richtige Temperatur erreicht. Mit einer Schöpfkelle die vorbereiteten Rollen in das Frittierfett geben und goldbraun garen.

(6) Die Gurke schälen. Danach mit dem Sparschäler dünne Streifen von der Gurke schneiden. Die Streifen ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.

(7) Den Wasabi-Kartoffelsalat mit einem Dessertring auf den Tellern anrichten. Gurkenfäden darauf anrichten. Dann die Steinbeisser-Croustillants halbieren und auf dem Salat positionieren. Mit Koriander garnieren und servieren.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

15 Kommentare

  1. Kirsten 7. Januar 2011 um 09:57 Uhr - Antworten

    Geniales Rezept, klingt super lecker und macht echt Eindruck 🙂 Das werd ich mir merken, wenn hier mal wieder ein festlicheres Menü ansteht.

  2. barcalex 7. Januar 2011 um 11:26 Uhr - Antworten

    Sehr schönes Foto – macht wirklich was her. Koriander, Wasabi und Balsamico klingt auch sehr interessant.

  3. Petra aka Cascabel 7. Januar 2011 um 11:27 Uhr - Antworten

    Sieht einfach nur köstlich aus.

    Zur Blitzmayo mit Olivenöl – hattest du keine Probleme mit Bitternoten? Siehe z.B. Anmerkung e) unter
    http://lamiacucina.wordpress.com/2010/04/07/mayonnaise-ohne-ei-warum-es-auch-ohne-geht/

  4. Uwe Spitzmüller 7. Januar 2011 um 12:02 Uhr - Antworten

    @Kirsten: Das Rezept lässt sich auch super zubereiten, selbst wenn Du mehrere Gänge anbietest. Der Kartoffelsalat kann bequem vorbereitet werden, die Farce ebenso. Nur das Rollen der Croustillants und das Herausbacken sollte in einem Fluss erfolgen.

    @barcalex: Ich kann’s nur empfehlen! Das Gericht schmeckt aber auch mit „normalem“ Kartoffelsalat sehr gut.

    @Petra: Danke für den Hinweis, ich hatte einen kleinen Fehler im Rezept. Ich habe Rapsöl verwendet, das in der Zutatenliste auch korrekt aufgeführt, in der Beschreibung aber kurzerhand vergessen und durch Olivenöl ersetzt. Ich verwende für Mayonnaisen kaum Olivenöl, eben weil mir das Ergebnis recht bitter vorkommt. Mit Rapsöl hatte ich nicht das Gefühl, dass die Mayo bitter schmeckte.

  5. Kirsten 7. Januar 2011 um 13:21 Uhr - Antworten

    Danke für Deinen Hinweis mit dem Vorbereiten, das ist bei mir bei der Menüplanung immer ein wichtiges Kriterium. Bin noch nicht so geübt darin, viele Komponenten gleichzeitig zuzubereiten. Das kommt hoffentlich noch, wenn ich ein paar mehr Jahre Kocherfahrung auf dem Buckel hab ;o)

  6. Sylvia 7. Januar 2011 um 19:23 Uhr - Antworten

    Optisch wirklich ein absoluter Knaller! Schon auf meiner Nachkochliste…

  7. Maria @ Scandifoodie 9. Januar 2011 um 18:13 Uhr - Antworten

    Wow that looks amazing!

  8. Susi 7. April 2011 um 09:04 Uhr - Antworten

    der Kartoffelsalat ist der Hit – den muss ich unbedingt beim nächsten Grillen mit Freunden zum Steak vorbereiten… sehr lecker! Tolle Idee…

  9. Sebastian K. 13. Juli 2013 um 16:58 Uhr - Antworten

    Heute nachgekocht als Zwischengang. Habe einen Salat aus Orangen, Fenchel, Vanille und Walnuss gemacht um mir die Kartoffel zu sparen. War ganz großartig!

  10. Carola 16. Oktober 2014 um 11:02 Uhr - Antworten

    Lieber Uwe,
    Zunächst einmal etwas Allgemeines. Nachdem ich die Adresse deines Blogs in Lust für Genuss entdeckt hatte, bin ich regelmäßig auf deiner Seite, bin quasi schon zu Hause. Was ich besonders schätze, sind die Fotos zu den Gerichten, denn ich lasse mich fast ausschließlich durch den optischen Reiz zu einem Rezept verführen.
    So auch hier. Es sieht total verführerisch aus. Leider bin ich kein Freund von Koriander, wie wahrscheinlich recht viele Leute. Angesichts des Fisches möchte ich aber nicht unbedingt auf die bewährte Petersilie ausweichen. Hast du eine bessere Idee für mich?

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:11 Uhr - Antworten

      Hallo Carola, dann empfehle ich Dir Dill, das passt immer gut zu Fisch und ist nicht so „einfach“ wie Petersilie.

  11. Sebastian K. 11. Januar 2015 um 11:31 Uhr - Antworten

    Gestern mal wieder gemacht mit roh mariniertem Vannille-Fenchel und Orangenfilets .. wieder großartig (:

    • Uwe 11. Januar 2015 um 21:15 Uhr - Antworten

      Das klingt auch super lecker! Freut mich!

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