Die Kapuzinerkresse ist eine vielseitig in der Küche nutzbare Pflanze – und sieht darüber hinaus auch noch sehr dekorativ im Garten aus.

Sowohl die Blüten als auch Blätter, Samen und Knospen sind essbar und können verwertet werden. Allen Bestandteilen gemein ist der leicht scharfe, würzige Geschmack, mit dem sich Speisen verfeinern lassen.

Die Blätter verwende ich gerne als Grünzugabe bei salzigen Gerichten, die etwas Würze vertragen, sie funktionieren aber auch gut in schnellen Kräuterquarkzubereitungen für das Abendbrot.

Die Blüten eignen sich als Zugabe zu Salaten, zum Kandieren oder aber zur Zubereitung von Sirup.

Aus den Samen stelle ich gerne „Kapern“ her, lege diese also mehrere Wochen in eine zweiprozentige Salzlake ein – was übrigens auch wunderbar mit Bärlauchknospen funktioniert.

Das Kapuzinerkressenblütensorbet

Für das Sorbet stelle ich aus den Blüten einen Sirup her. Dafür koche ich Wasser mit Zucker auf und stelle aus den Blüten in einem Mörser eine Paste her. Diese rühre ich unter den Sirup, lasse die Mischung ziehen und seihe alles durch ein feines Sieb ab. Verfeinert mit etwas Zitronensaft (auch schmackhaft: Yuzu-Saft) kommt die Mischung in eine Eismaschine.

Nach etwa 60 Minuten ist das sorbet fertig und besitzt einen leicht scharf-süßlichen Geschmack. Dazu richte ich Blätter der Kapuzinerkresse und kandierte Blüten an – fertig ist ein kreativ-ungewöhnlicher Zwischengang oder ein Pre-Dessert.

Blüten kandieren

Blüten und Blätter lassen sich mit etwas Fingerspitzengefühl kandieren. Dafür bereite ich einen Sirup aus 125 ml Wasser un