Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken

2018-06-29T07:36:33+00:002. November 2012|6 Kommentare

Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken

Heike will Butterbrote. Zeit für mich, meinen Hintern aus dem Sofa zu heben und seit langem wieder an einem Event teilzunehmen. Aber nicht mit einem Butterbrot, so viel ist sicher.

Zu Schulzeiten gab es regelmäßig Ausflüge, zu denen mir meine Mutter immer ein Baguette einpackte. Ein ganzes, versteht sich. Geteilt in vier 25cm-Abschnitte. Der Bub hatte schließlich lange Seiten und immer Hunger.

Die Baguettes waren belegt mit Butter, Salat, Gurken, Tomaten, Schinken, verschiedenerlei Käse und einer Prise Salz und Pfeffer. Das Besondere: Ich musste die Baguettes nur lange genug eingepackt lassen, bis der Saft der Tomaten das Brot und den Käse durchwirkt und samtweich gemacht hatte. Es gab nichts besseres, als dann genüsslich in diese Dinger zu beißen. Meist bekam ich von meinen vier Stücken nur zwei, weil meine Klassenkameraden Schlange standen, um ein Stück zu ergattern. Ich hätte reich werden können, verdammt. Ich denke dass ich deswegen auch heute noch auf Crostinis, Kanapees, Sandwiches und anderes Belegtes stehe.

Heike, ich wünsch‘ Dir viel Spaß mit dem Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken. Hätte ich’s bekommen, wäre da oben ein Wildschweinschinken drauf gekommen. Auch eine schöne herbstliche Variante. Lass es Dir schmecken! Hier geht’s zu Heikes Butterbrot-Event und den anderen tollen Kreationen – die sind einen Blick wert!

Rezept

Zutaten für die Crostini mit Maronencrème und Schwarzwälder Schinken (Reicht für 10 -12 Crostini):

  • 150g Maronen, vorgekocht
  • 150g Milch
  • 1 Vanilleschote
  • 10 – 12 Scheiben Schwarzwälder Schinken
  • 10 – 12 Scheiben Bauernbrot
  • Muskat
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Milch mit den Maronen und der ausgekratzten Vanilleschote aufkochen, etwa 10 Minuten bei geschlossenem Deckel köcheln lassen. Auskühlen lassen und mit einem Stabmixer pürieren, dann mit Muskat, Salz und Pfeffer abschmecken.

2 Den Backofen auf 200°C vorheizen und die Brotstücke kross backen.

3 Die Maronencrème auf die Crostini verteilen und den Schwarzwälder Schinken darauf anrichten.

Quelle: Sandwich & Toast, Christian Verlag

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Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

6 Kommentare

  1. Wilde Henne 2. November 2012 um 09:55 Uhr - Antworten

    Unglaublich wie der Kräuterzweig (ist das Bohnenkraut?) über dem Schinken schwebt! 😉

  2. Uwe 2. November 2012 um 21:25 Uhr - Antworten

    🙂

    Der liegt wirklich drauf! Die Perspektive verfälscht da ein wenig…es ist Thymian, wirklich!

  3. Heike von Au 3. November 2012 um 14:03 Uhr - Antworten

    Mein lieber Schollimann, das ist ja ein Prachtfoto!
    Und die Kombination ganz und gar mein Geschmack, wow!

  4. KissTheCook 3. November 2012 um 16:53 Uhr - Antworten

    Zum Glück hat Wilde Henne schon gefragt. Ich war nun auch ganz fasziniert (eher paralysiert) von diesem „gegen-jedes-physikalische-Gesetz“-Bild.

    Ein Genuss für die Augen, kann ich dir sagen.

  5. moey 3. November 2012 um 16:55 Uhr - Antworten

    Mist, ich brauche dieses Buch wohl auch…
    Gerade die Maronencreme mit der Vanille ist eine großartige Idee, liest sich toll!

    Viele Grüße,
    Maja

  6. Uwe 4. November 2012 um 09:22 Uhr - Antworten

    @Heike: Schön, wenn’s Dir gefällt!

    @KissTheCook: Ja, ich war auch erstaunt als ich das Foto zum ersten Mal gesehen habe…War also eher ein Zufallsprodukt.

    @moey: Das Buch ist wirklich eine schöne Quelle für Inspirationen, wenn Du ungewöhnliche Sandwiches, Toasts, Kanapees, Crostinis oder Schnittchen machen willst. Ich schaue gerne rein, mache aber viel zu selten etwas daraus. Ich kann’s empfehlen!

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