Café de Paris Butter

2018-09-13T14:50:05+00:0016. Mai 2011|19 Kommentare

Als ich letztes Jahr bei Holger Stromberg einen Kochkurs besuchte, wurde Roastbeef mit Café de Paris Butter gratiniert. Ich war vom unglaublichen Aroma schwer begeistert und habe danach sofort ein eigenes Stück Butter produziert – nach dem Rezept von Herrn Holger Stromberg.

Die Rezeptmischung „Café de Paris“ geht zurück auf die Familie Bourbier, die in den 1930er Jahren das „Restaurant du Coq d’Or“ betrieben. Das Original-Rezept wurde oft imitiert – die orginale Rezeptur ist aber bis heute ein streng gehütetes Geheimnis des Restaurants in Genf. Auf dessen Webseite (nur auf französisch verfügbar) wird auch mit der langen Tradition geworben: „L’entrecôte Café de Paris toujours imitée, jamais égalée„.

Wenn das Original nur einen Hauch besser schmecken sollte, als die mir bislang bekannte Variante, so ist dies definitiv ein Grund, die Reise nach Genf anzutreten.

Rezept

Dauer: Etwa 45 Minuten

Zutaten für die Café de Paris Butter (ergibt 1,25kg Butter):

  • 1,25 kg Butter
  • 100 g Schalotten, fein gewürfelt
  • 125 g Petersilie, fein gehackt
  • 10 g Dill, fein gehackt
  • 10 g Majoran, fein gehackt
  • 5 g Thymian, fein gehackt
  • 5 g Rosmarin, fein gehackt
  • 6 cl Worcestersauce
  • 5 g Pfeffer
  • 10 g Paprikapulver
  • 25 g Knoblauch, fein gehackt
  • 5 cl Zitronensaft
  • 60 g Senf

Zubereitung:

1 Die Butter über einige Stunden Zimmertemperatur annehmen lassen und 10 Minuten in einer Küchenmaschine aufschlagen. Die Zutaten untermischen und 3 Minuten rühren.

Tipp: Die Butter kann wunderbar portionsgerecht eingefroren werden. Soll mit der Butter gratiniert werden, so sollten der Butter 1-2 Eier zugefügt werden.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

19 Kommentare

  1. zorra 16. Mai 2011 um 11:37 Uhr - Antworten

    Ich habe schon mal dort gegessen. Ist aber Jahre her. Das nächste Mal wenn ich nach Genf gehe, werde ich nochmals vorbeigehen und kann dann berichten, welche Variante besser schmeckt. 😉

  2. Simone 16. Mai 2011 um 12:47 Uhr - Antworten

    Tolles Rezept! Hört sich verdammt lecker an! Das muss ich unbedingt mal ausprobieren!

  3. Sabine 16. Mai 2011 um 15:01 Uhr - Antworten

    ganze Eier oder nur Eigelb für die Gratinier-Variante?

  4. Tim 18. Mai 2011 um 13:16 Uhr - Antworten

    Uwe ganz ehrlich, damit hast du meinen Geschmack voll und ganz getroffen! Gibt selten Kochseiten die sofort in meine Taskleiste gebookmarked werden, aber du hast das geschafft mit diesem himmlischen Rezept.

    Kann jetzt nicht weiter schreiben, muss frische Petersilie holen 🙂

    Super danke, ich werde beim nächsten Grillfest ein Stück nur für dich essen!

  5. Susanne 10. November 2011 um 09:00 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    gerne lese ich immer wieder Deine Rezepte – mir läuft das Wasser im Mund zusammen.

    Dieses Rezept wird am Wochenende mit Hähnchen ausprobiert …. Gratiniert!

    Meine Frage: Die 1-2 Eier, gelten die für die Gesamtmenge von 1,25kg Butter?

    LG und weiter so, Susanne

    • Uwe 10. November 2011 um 09:51 Uhr - Antworten

      Hallo Susanne! Das freut mich sehr! Ich habe die Eier mit der angegebenen Menge Butter verwendet. Die Eier brauchst Du unbedingt, wenn Du gratinieren möchtest. Und dann würde ich eher ein wenig mehr Ei zugeben. Ich verwende die Butter selten zum Gratinieren.

  6. Zeno Kühn 25. Januar 2012 um 13:22 Uhr - Antworten

    hallo, ich hätte da mal eine Frage-was sind denn die schön aussehenden roten Stückchen? und die gelben? die kleinen orangen Gesprenkelt- ist das Paprika?

    schönes Rezept! Vielen Dank für feedback

    Zeno

  7. Petar 3. Februar 2013 um 19:46 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe
    An dieser stelle muß ich TIM recht geben.Selten so eine tolle Kochseite gelesen.
    Ich lebe in Belgrad und muß gestehen,das ich deine Rezepte schamlos ausnütze und mich „wichtig“ mache.Egal,damit komme ich überall sehr gut an.Danke nochmals und
    Herzliche Grüße aus Serbien

  8. lamiacucina 8. April 2013 um 14:33 Uhr - Antworten

    etwas spät, über den link bei ralf, merke ich, dass Du die Butter auch schon hergestellt hast. Und erst noch nach dem Rezept eines bekannten Kochs 🙂

  9. Heinke 26. Mai 2014 um 18:26 Uhr - Antworten

    Wunderbares Rezept

    • Uwe 27. Mai 2014 um 16:31 Uhr - Antworten

      Danke, freut mich!

  10. Enzo 10. Februar 2015 um 17:19 Uhr - Antworten

    Klingt köstlich. Diese Zusammenstellung ist bestimmt genauso gut wie die meinige mit Anchovis, Cognac, Kapern und einem Hauch Curry. Ich werde diese hier garantiert demnächst mal herstellen. Danke für das Rezept.

    • Uwe 11. Februar 2015 um 10:28 Uhr - Antworten

      Das klingt aber auch schwerst lecker. Ich habe lange keine Butter mehr gemacht – ich muss aber mal wieder…

  11. Enzo 10. Februar 2015 um 17:27 Uhr - Antworten

    Noch eins: diese Website bringt mich zum Seufzen. Tolle Rezepte und perfekt fotografiert. Ich kann fast nicht wegklicken. Uwe, ich werde Dich schwer im Auge behalten.

    • Uwe 11. Februar 2015 um 10:27 Uhr - Antworten

      Oha, das freut mich aber! Viel Spaß auf meinem kleinen Blog!

  12. Rosi 16. Dezember 2015 um 19:18 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    welchen Senf nimmst Du????
    Coole Webseite übrigens, Grüße

    Rosi

    • Uwe 18. Dezember 2015 um 08:29 Uhr - Antworten

      Hallo Rosi, ich nehme sehr gerne den „Mostrich“ der Tauberhasen – das ist eine kleine Manufaktur hier in der Nähe von Nürnberg.

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