Last Word

2018-09-30T16:05:43+00:008. März 2011|9 Kommentare

Beim Betrachten der Zutaten dieses Drinks könnte man leicht meinen, es handle sich um einen Schreibfehler. Gleich zwei charakterstarke, dominante Liköre und dann auch noch in so großer Menge – kann das überhaupt schmecken?

Und ob es das kann: The Last Word ist ein perfekt ausbalancierter, beeindruckender Drink.Er stammt wahrscheinlich aus der Zeit der Prohibition und geriet in jahrzehntelange Vergessenheit. Seit seiner Wiederentdeckung vor einigen Jahren ist er inzwischen weltweit populär.

Adaptiert nach einer Rezeptur aus „Bottoms Up!“ von Ted Saucier, 1951

Rezept

Zutaten:

  • 20 ml Gin
  • 20 ml grüne Chartreuse
  • 20 ml Maraschino (Luxardo)
  • 20 ml Limettensaft (frisch gepresst)

Zubereitung:

(1) Alle Zutaten in einen zu zwei Dritteln mit Eis gefüllten Shaker geben

(2) ca. 10-15 Sekunden kräftig schütteln

(3) Doppelt in ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen

The Last Word

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

9 Kommentare

  1. Simone 8. März 2011 um 20:08 Uhr - Antworten

    Der Name des Cocktails ist wohl Programm! Ein Glas und die klare Aussprache ist dahin ;-)! Wie beleuchtest du deine Drinks eigentlich immer so schön?

  2. Frank 9. März 2011 um 00:14 Uhr - Antworten

    @Simone: Ich benutze zum Beleuchten mehrere Softboxen (Tageslicht-Lampen mit großflächigem Diffusor). Eine Lichtquelle strahlt den Drink von schräg hinten an, eine andere aus größerer Entfernung von vorn / oben. Gelegentlich kommt noch ein Blitzlicht dazu.

  3. Simone 9. März 2011 um 11:31 Uhr - Antworten

    Danke für die Infos! Ich muß jetzt mal anfangen zu sparen. Ein neues Objektiv soll ja auch bald mal her und mit einer Softbox liebäugel ich auch. Benutzt du ein Stativ?

  4. Uwe 9. März 2011 um 19:11 Uhr - Antworten

    @Simone: Was nutzt Du denn zum Fotografieren? Canon? Nikon? Beim Knipsen machen die Objektive wirklich sehr viel aus. Ich nutze für die Foodbilder selten ein Stativ, dafür aber ein Lichtzelt und 2 Tageslichtlampen. Dabei fungiert das Lichtzelt wie eine Softbox. Ach, ich muss mal einen Artikel über die Fotografie schreiben…

  5. Frank 10. März 2011 um 07:02 Uhr - Antworten

    @Simone: Ich widerum benutze oft ein Stativ – und momentan recht häufig ein Makro-Objektiv. Angefangen hat es aber auch ohne Stativ und Softboxen stattdessen mit mehreren Schreibtischlampen und einem Standard-Zoom-Objektiv.

  6. KochSchlampe 13. März 2011 um 15:48 Uhr - Antworten

    Irgendwie hatte ich, nachdem ich das Rezept hier gelesen hatte, den Eindruck, es handele sich um einen Standardcocktail, der höchstens ein wenig in Vergessenheit geraten war.
    Und dann habe ich den gestern in der Kronenhallenbar (Zürich) bestellt und weder der Chef de Bar noch sein designierter Nachfolger kannten den Drink. Netterweise haben sie ihn mir trotzdem gebaut: sehr lecker und angenehm kräuterig.

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