Pisco Sour

2018-09-30T16:04:38+00:0015. März 2011|6 Kommentare

Er ist das Nationalgetränk Perus und Chiles und inzwischen auch weltweit recht populär. Die leicht schaumige Textur und angenehme Frische sind gerade richtig für die ersten Frühlingsnachmittage.

Der Pisco

Pisco ist ein peruanischer/chilenischer Traubenbrand, dessen Ursprünge im Kolonialzeitalter liegen. Die Spanier brachten im 16. Jahrhundert Trauben von Europa in die Region des heutigen Peru. Dort wurde bald Wein zum Eigenbedarf sowie für den Export angebaut. Die ausgesonderten Trauben, die sich aufgrund ihrer Qualität nicht zur Weinherstellung eigneten, wurden den örtlichen Bauern überlassen. Die destillierten aus den Tauben einen Weinbrand, der – wie damals üblich – ungelagert, also ohne Fassreifung, genossen wurde. Daran hat sich nicht viel geändert. Während chilenischer Pisco mindestens 60 Tage in Eichenfässern lagert, ist eine geschmacks- oder farbgebende Lagerung bei peruanischem Pisco verboten.

Die Bitters

Um einen absolut authentischen Pisco Sour zu mixen, lohnt es sich, peruanische Bitters zu verwenden. Hierzulande erhältlich sind beispielsweise „Amargo Chuncho“ Bitters. Mit den deutlich besser verbreiteten „Angostura Bitters“ schmeckt der Pisco Sour aber auch.

Pisco Sour

Rezept

Zutaten für den Pisco Sour:

  • 60 ml Pisco
  • 30 ml Limettensaft (frisch gepresst)
  • 20 ml Zuckersirup
  • 1/2 frisches Eiweiß
  • 3 Dashes Aromatic Bitters

Zubereitung:

(1) Pisco, Limettensaft, Zuckersirup und das Eiweiß in den Shaker geben und ohne Eis ca. 20 Sekunden schütteln (Dry Shake)

(2) Eis zugeben und nochmals ca. 15 Sekunden kräftig schütteln

(3) In ein vorgekühltes Cocktailglas abseihen

(4) Bitters auf die Schaumkrone träufeln

 

 

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

6 Kommentare

  1. ScoutConcierge 15. März 2011 um 11:26 Uhr - Antworten

    Ich hatte noch nie einen Cocktail mit Eiweiß getrunken und bin gespannt wie es schmeckt – klingt jedenfalls nach einem leckeren Aperetif

    Gruesse, euer ScoutConcierge

  2. tobias kocht! 15. März 2011 um 18:26 Uhr - Antworten

    Sehr interessant mit dem Eiweiß. Hätte ich gerne mal probiert.

  3. Sylvia 15. März 2011 um 18:59 Uhr - Antworten

    Einen Cocktail mit Eiweiß habe ich noch nie getrunken, zumindest kann ich mich nicht erinnern. 😉 Klingt auf alle Fälle interessant und dank des Bitters auch noch optisch ein Knaller!

  4. Frank 15. März 2011 um 22:14 Uhr - Antworten

    Beim Eiweiß sollte man unbedingt beachten, frisches (Bio) Eiweiß zu verwenden – aufgrund der Salmonellen-Gefahr ist Eiweiß in Cocktails nicht unumstritten. Da geschüttelte Drinks üblicherweise eine Serviertemperatur von ca. -5 °C haben, hält sich das Risiko aber in Grenzen. Alternativ kann man pasteurisiertes Eiweiß verwenden.

  5. Barsol Pisco 25. Januar 2012 um 22:30 Uhr - Antworten

    Das Eiweiss macht eine besonders schöne cremige Konsistenz und ermöglicht die Bitters im Schaum „schwimmen“ zu lassen, so dass sie von der Nase gerochen werden beim Trinken.
    Aus meiner Sicht ist frisches Eiweiss die beste Variante, gefolgt von flüssigem, pasteurisiertem Eiweiss. Sollte die Kühlkette (auch pasteurisiertes Eiweiss muss gekühlt werden) nicht eingehalten werden können, ist auch Eiweisspulver (Hühnereiweiss, keine Bodybuilder / Soja /… Produkte) eine Option.

    ps… in wenigen Tagen ist wieder Pisco Sour Tag – Prost!

  6. Anonymous 12. August 2015 um 16:46 Uhr - Antworten

    new balance

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