Auberginen „Yu Xiang Qiezi“

2018-09-28T15:51:47+00:0020. September 2016|9 Kommentare

Vorhang auf für ein schnelles Feierabendgericht, mit angenehm asiatischen Aromen, duftendem Reis und zartschmelzenden Auberginen.

„Yu Xiang Qiezy“ bedeutet so viel wie „Auberginen mit Fischgeschmack“. Keine Angst, das Gericht schmeckt nicht nach Fisch, riecht noch nicht einmal so. Genau genommen ist das Rezept vollkommen vegan, kein Fisch weit und breit in Sicht. Die Chinesen haben das Gericht wohl so benannt, weil die Sauce einer Rezeptur sehr ähnelt, die ansonsten gerne zu Fisch zubereitet wird – das erzählt zumindest Barbara, über deren Blog und weitgereiste Erfahrung ich überhaupt auf das Rezept gestoßen bin.

Was mir daran gefällt: Zunächst die Auberginen an sich, ich mag dieses Gemüse sehr, vor allem, wenn es mit wenig Öl langsam gebraten seinen vollen Geschmack entfaltet. Dann die wenigen Zutaten, die die Auberginen würzen und viel Umami im Mund erzeugen. Zudem kommt das Rezept mit der richtigen Sojasauce (am besten eine schöne, dunkle nehmen!) vollkommen ohne Salz aus.

Als Topping verwende ich vietnamesischen Koriander. Dieser besitzt ein angenehm schwaches Koriander-Aroma und einen pfeffrigen Geschmack. Du kannst die Blätter entweder im Ganzen verwenden oder aber – in einer leicht abgeschwächten Variante – klein schneiden. Vietnamesischen Koriander bekommst Du bei gut sortierten Gärtnereien oder aber über den Spezialversand im Internet.

auberginen-yu-xiang-quiezi-3

Rezept

Dauer: 30 Minuten

Zutaten (für 4 Personen):

6-8 Auberginen
4 Frühlingszwiebeln
6 cm frischer Ingwer
3-4 Knoblauchzehen
4 Schalotten
2 rote Chilischoten (oder je nach Gusto)
1 Handvoll Erdnüsse
50 ml Sesamöl
3 EL Palmzucker
4-6 EL dunkle Sojasauce
3 EL Reisessig
Etwas vietnamesischer Koriander
Basmati-Reis nach Belieben

Zubereitung:

1 Die Auberginen in Würfel schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und fein hacken. Knoblauch schälen und fein hacken. Ingwer schälen und ebenfalls hacken. Die Schalotten schälen und in Ringe schneiden. Die Chilis hacken. Erdnüsse grob hacken.

2 Das Sesamöl in einer Pfanne erhitzen. Die Auberginen mit den Schalotten bei recht hoher Temperatur braten, bis die Auberginen Farbe genommen haben und weich sind. Beiseite stellen.

3 Ingwer, Knoblauch, Frühlingszwiebeln und Erdnüsse in der gleiche Pfanne rösten, bis die Mischung stark zu duften beginnt. Dann die Auberginen zugeben und schrittweise mit Palmzucker, Sojasauce und dem Reisessig abschmecken.

4 Mit vietnamesischem Koriander garnieren und auf Basmati-Reis servieren.

Quelle: Barbaras Spielwiese

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

9 Kommentare

  1. milchmädchen 20. September 2016 um 22:29 Uhr - Antworten

    Einkaufsliste: Auberginen. Ich muss meinen akuten Asienjieper am Leben erhalten!

    • Uwe 21. September 2016 um 07:19 Uhr - Antworten

      So geht es mir seit meiner Singapur-Reise auch! 😀

  2. Florian 21. September 2016 um 14:51 Uhr - Antworten

    War mein Abendessen gestern abend. Mjam!
    Als nächstes Rezept wünsche ich mir die „Schlachtschüssel“ 🙂

    • Uwe 23. September 2016 um 10:07 Uhr - Antworten

      Hi Florian, danke Dir! Du meinst die Schlachtschüssel in der Eiswaffel? 😀

  3. Florian 23. September 2016 um 14:40 Uhr - Antworten

    Genau die meine ich 🙂
    Dort habe ich die entdeckt und war sofort sehr neugierig drauf: http://nutriculinary.com/2016/09/21/ein-wochenende-in-nuernberg-3-supperclub-mit-highfoodality/

    • Uwe 24. September 2016 um 13:37 Uhr - Antworten

      Hallo Florian, das dauert noch ein wenig – ich hatte während des Supperclubs keine Zeit zu fotografieren, von dem Gericht fehlt mir also ein Bild…

  4. Fanny F 9. Oktober 2016 um 14:21 Uhr - Antworten

    Hallo, da ich dieses Gericht aus dem Tian Fu in Berlin kenne und sehr liebe, wollte ich es unbedingt mal ausprobieren. Nicht ganz klar war mir dabei wieviel genau 6-8 Auberginen sind. Asiatische längliche oder solche wie man sie in deutschen Supermärkten findet, die deutlich dicker sind. Ich hatte zwei davon und habe die restlichen Zutaten gedrittelt, was dazu geführt hat, dass ich am Ende zwei mal Sojasauce, Essig und Zucker nachgewürzt habe, also so viel wie für die drei Fache Menge angegeben war, es wäre sonst etwas trocken und fad geworden. Ich fände es sehr hilfreich wenn in den Rezepten nicht eine Stückzahl von Gemüse steht sondern die Angabe in g oder Kg. Auch der Ingwer fällt ja sehr unterschiedlich dick aus.
    Das betrifft im Prinzip eigentlich alle Gemüse und alles Obst.
    Und dann wollte ich noch fragen wann die Chili hinzugefügt wird, nachdem sie klein geschnitten wurde taucht sie nicht mehr im Rezept auf.

    Am Ende wars lecker aber noch nicht ganz wie ich es in Erinnerung hatte.

    • Uwe 13. Oktober 2016 um 11:23 Uhr - Antworten

      Hallo Fanny, danke für Dein Feedback! Die Chili habe ich ziemlich am Anfang dazu gegeben, soll ja scharf werden 🙂

      Wegen des Mengen-Wunsches: Es wird bei mit keine Gramm-Angaben bei Gemüse & Co. geben. Erstens ist es ein gehöriger Zeitaufwand, alles abzumessen, und diese Zeit habe ich nicht, zweitens möchte ich, dass meine Leser nicht „blind“ kochen sondern ggf. selbst Verantwortung übernehmen, und abschmecken, justieren und anpassen: Denn nur so geht das Kochen in Fleisch und Blut über.

  5. Susanne F. 4. August 2017 um 14:38 Uhr - Antworten

    Endlich mal ein leckeres Auberginen-Rezept. Meinem Mann hatts auch geschmeckt! Danke dafür 🙂

Hinterlassen Sie einen Kommentar