Der Geruch langsam vor sich hin röstenden Knoblauchs erobert Zimmer für Zimmer die Wohnung, die angenehme Süße des gebackenen Kürbis liegt in der Luft. Alle Aromen treffen sich in einer Schüssel und werden mit dem Stabmixer zu einem perfekten Ganzen vermischt.

Oh ja, da geht’s durchaus mit mir durch. Ich mag Knoblauch. Ich mag Kichererbsen. Ich mag Kürbis. Und Rosmarin. Und Ahornsirup. Und alles zusammen. Es ist schon eine ganze Weile her, dass mich ein Dip so begeistert hat. Was die Kürbissuppe nach Paul Bocuse besonderes für eine Suppe ist, das ist der Kürbis-Hummus für einen Dip. „Mouth-watering“, wie die Amerikaner sagen.

Die Zubereitung ist dabei denkbar einfach und schnell gemacht. Du schnappst Dir einen Hokkaido, packst den etwas in den Ofen und jagst ihn später mit den Kichererbsen und geröstetem, goldenen Knoblauch durch den Stabmixer. Oder durch einen Mixer. Egal. Das Ergebnis ist das gleiche: Köstlicher Hummus! Dieses Rezept ist eindeutig mein Kürbis-Highlight in dieser Saison und verweist die leckere Kürbiscrèmesuppe mit Apfel von Stevan Paul auf den zweiten Platz.

Was machst Du eigentlich mit den Kürbiskernen? Ich habe mir diese Frage ganz oft schon gestellt, da ich mir immer schlecht vorkam, die Kerne wegzuwerfen. Kürbiskerne selbst sind teuer und definitiv eine Delikatesse. Du kannst die Kerne aus den Kürbissen auch selbst in essbare Kerne verwandeln, dazu brauchst Du aber etwas Geduld. Zunächst musst Du die Kerne etwa zwei Wochen trocknen. Danach entfernst Du die weiße Haut – das ist eine mühsame Fieselarbeit. Das wertvolle Innere ka