Filetspieße mit Physalis-Chutney und Koriander-Kartoffeln

2018-09-24T13:48:48+00:0023. November 2011|11 Kommentare

 

Seit Monaten will ich an einem der Koch-Events des Gärtner-Blogs teilnehmen und schaffe es einfach nicht. Entweder denke ich zu spät daran, Zutaten zu kaufen und ein Gericht zu kochen, oder ich habe den Event gänzlich vergessen. Nicht so diesen Monat! Frühzeitig plante ich ein entsprechendes Rezept, dachte bei meinem Wochenend-Einkauf daran und bereitete das Gericht auch noch vorbildlich zu! Ich bin begeistert!

 

In diesem Monat dreht sich alles um die Physalis, eine ursprünglich aus Südamerika stammende Beere mit sauer-frischem Geschmack. Geerntet wird die Beere meist in den Monaten November bis Februar, wohlgemerkt in den um diese Jahreszeit warmen Gefilden dieser Welt.

Ich hatte sofort ein Physalis-Chutney im Kopf, eignet sich die saure Frucht doch wunderbar dafür. Als süßer Gegenpol fungiert neben dem braunen Zucker (auch aus optischen Gründen) eine rote Paprika. Schweinefleisch passt zu jedem Chutney wunderbar, so musste ich mir nur Gedanken um eine passende Beilage machen. Da kamen mir die gebackenen Koriander-Kartoffeln in den Sinn, die ich beim „Gefilte Fisch“ schon so geliebt hatte.

Physalis

Filetspieße mit Physalis-Chutney und Koriander-Kartoffeln

Filetspieße mit Physalis-Chutney und Koriander-Kartoffeln

REZEPT

Zutaten für den Filetspieß mit Physalis-Chutney und Koriander-Kartoffeln (für 2 Personen):

  • 1 Schweinelende (nicht zu groß)
  • 8 Kartoffeln
  • 1TL Koriandersamen
  • 1 Handvoll Petersilie
  • Butter
  • Salz, Pfeffer

Für das Physalis-Chutney:

  • 300g Physalis
  • 1 rote Paprika
  • 3 Zwiebeln
  • 100ml Weißweinessig
  • 80g brauner Zucker
  • 3cm Ingwer
  • Salz, Pfeffer
  • 1TL Piment d’Espelette (oder mehr, je nach Geschmack)

Zubereitung:

1 Das Grün der Physalis entfernen, waschen und halbieren. Die Paprika waschen, entkernen und in kleine Würfel schneiden. Die Zwiebeln häuten und fein hacken. Den Ingwer schälen und fein würfeln. Physalis, Paprika, Zwiebeln, Ingwer, Zucker, Weißweinessig, Salz, Pfeffer und Piment d’Espelette in einen Topf geben und unter rühren aufkochen. Hitze reduzieren und etwa 30 Minuten offen köcheln lassen. Chutney abschmecken und auskühlen lassen.

2 Kartoffeln kochen, pellen und in Viertel schneiden. Auskühlen lassen. Die Petersilie fein hacken. Die Koriandersamen in einem Mörser grob zerstoßen.

3 Die Schweinelende parieren und längs in ca. 1cm breite Streifen schneiden. Wie einen Zopf auf einen Schaschlikspieß spießen und beiseite stellen.

4 Butter in zwei Pfannen erhitzen. In die eine Pfanne (wenn möglich, eine beschichtete) die Kartoffelspalten geben und 6-8 Minuten unter Wenden anbraten. Nach der Hälfte der Garzeit Petersilie und Koriander dazugeben, leicht salzen. In die andere Pfanne die Spieße legen und von allen Seiten anbraten. Gegen Ende der Garzeit salzen und pfeffern. Den Bratenfond mit etwas Wasser ablöschen.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

11 Kommentare

  1. Christel aus Berlin 23. November 2011 um 11:24 Uhr - Antworten

    Wow! Tolles Rezept und sehr schöne Fotos! Das Physalis-Chutney kommt umgehend auf meine to do-Liste!

    • Uwe 23. November 2011 um 11:26 Uhr - Antworten

      @Christel: Viel Spaß beim Nachkochen!

  2. Sylvia Peters 23. November 2011 um 11:28 Uhr - Antworten

    Physalis-Chutney? Coole Idee! Das kriegt am Wochenende die Schwiegermutter. Und wehe, der schmeckt`s nicht! Danke fürs Rezept!

    • Uwe 23. November 2011 um 13:06 Uhr - Antworten

      @Sylvia. Oha. Diese Drohung hatte ich schon mal…hoffentlich geht wieder alles gut. Pack‘ doch sicherheitshalber eine Packung Mon Cherie ein… 😉

  3. Sylvia 25. November 2011 um 12:56 Uhr - Antworten

    Also irgendein Chutney wirds mit Sicherheit geben, da wird man ja bei dir in verschiedenen Geschmacksrichtungen fündig. Die „Mon Cherie“ passen sicher auch gut ins Wildgulasch, falls die Schwiegermutti sie nicht will.

    • Uwe 25. November 2011 um 13:00 Uhr - Antworten

      @Sylvia: 😀 – Mon Cherie im Wildgulasch, sehr gut. Ob das wohl schmeckt?

  4. multikulinaria 29. November 2011 um 19:20 Uhr - Antworten

    Ich stimme Dir zu. Kochevents verpasst man regelmäßig und Physalis sind toll. Auch wenn der Mittagskocher wegen des Zuckers mosern wird, koche ich das so ähnlich mal nach. Schöne Idee!

    • Uwe 30. November 2011 um 22:01 Uhr - Antworten

      Ich habe die Zuckermenge schon _drastisch_ reduziert und mir war es immer noch zu viel. Also eher konservativ rangehen….

  5. Sus 1. Dezember 2011 um 13:10 Uhr - Antworten

    Sehr schönes Rezept und sehr schöne Bilder! Ist die Deko jetzt eigentlich Mangold oder Blutampfer? (Ich tippe auf Letzteres…)

    Liebe Grüße, Sus

    • Uwe 1. Dezember 2011 um 23:03 Uhr - Antworten

      @Sus: Das ist Sauerampfer…

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