Rooibos-Eistee

2018-06-29T07:31:02+00:0030. Juli 2017|3 Kommentare

Eistee mag ich sehr gerne, wenn er nicht zu süß und aus guten Zutaten hergestellt ist. Diesen Umstand erfüllt nur die eigene Herstellung. Gerade im Sommer ein lohnendes Unterfangen.

Die letzten Stunden in Namibia verbrachte ich auf einer alten Farm deutscher Einwanderer, die bereits in vierter Generation betrieben wird.

Gaby, Chefin des Gästehauses Voigtland und unsere Gastgeberin, servierte zum Lunch einen selbst gemachten Eistee, nicht zu süß, dafür eisgekühlt und sehr erfrischend.

Basis des Eistees ist Rooibos-Tee, der aus Südafrika aus der Provinz Westkap importiert wird. Rooibos-Tee ist im südlichen Afrika ein sehr beliebtes und weit verbreitetes koffeinfreies Getränk. Der Tee wird aus den Zweigen gewonnen, die im Sommer bis Frühherbst von Hand mit der Sichel geerntet werden. Danach werden die Zweige fein gehackt und anschließend gequetscht und mit Wasser benetzt, um die Fermentation zu starten. Dadurch entsteht er typische Geschmack und die typische Farbe des Tees.

Die Herstellung des Tees ist dabei sehr einfach: nachdem der Rooibos-Tee aufgegossen wurde und durchgezogen ist, kommen Apfel- und Zitronensaft dazu, gesüßt wird der Tee mit Holunderblütensirup und ggf. etwas gutem braunen Zucker.

Das Wichtigste: guter Eistee muss eiskalt sein. Deswegen ist eine ausreichende Kühlphase unbedingt einzuplanen, bis zu vier Stunden dauert es, bis der Tee richtig durchgekühlt ist. Ich serviere ihn gerne mit Eiswürfeln, Zitronenscheiben und frischer Minze.

Rezept

Dauer: ca. 10 Minuten Zubereitungszeit, ca. 4 Stunden Kühlzeit

Zutaten (für 3 L Eistee):

2 L Rooibos-Tee
1 L Apfelsaft
3 EL brauner Zucker
100 ml Holunderblütensirup
Saft von drei Zitronen

Zubereitung:

1 Zwei Liter Rooibos-Tee kochen. Etwas abkühlen lassen.

2 In den lauwarmen Rooibos-Tee Apfelsaft, Zucker, Holunderblütensirup sowie den Saft dreier Zitronen geben, umrühren. Ggf. nach Geschmack die Süße justieren.

3 Etwa vier Stunden kaltstellen.

4 Mit Eiswürfeln, frischer Minze und frisch aufgeschnittenen Zitronenscheiben servieren.

Inspiration: Farm Voigtland, Namibia

Offenlegung: meine kulinarische Reise durch Namibia erfolgte auf Einladung des Namibia Tourism Board.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

3 Kommentare

  1. Thorsten 30. Juli 2017 um 16:20 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    das schreibst bei Facebook, dass dies neben dem Sea-Salt-Eis dein Lieblingssommerrezept ist. Hast Du das Rezept für das Sea-Salt-Eis irgendwo gepostet?
    VG Thorsten

    P.S. Toller Blog! Weiter so…

    • Uwe 31. Juli 2017 um 08:37 Uhr - Antworten

      Hallo Thorsten, noch nicht, das Rezept wird am 15.08. veröffentlicht 😀

  2. Chris 6. August 2017 um 09:40 Uhr - Antworten

    Tolle Idee! Ich kannte Rooibos-Tee bisher nur als Heißgetränk. So schmeckt er mir zwar sehr gut, ist aber an heißen Sommertagen natürlich nicht wirklich eine Erfrischung. Auf die Idee, das Ganze mal als kalte Eistee Variante auszuprobieren bin ich irgendwie noch nie gekommen. Das Rezept klingt aber schonmal ziemlich lecker und wird auf jeden Fall demnächst ausprobiert. Bin auch kein Fan von zu süßem Tee, mal sehen, ob der Holunderblütensirup reicht und ich den Zucker komplett weglassen kann. Nochmals Danke für die Inspiration!

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