Bucatini all‘ amatriciana

2018-10-05T17:30:03+00:0016. Oktober 2014|14 Kommentare

Nach den vielen süßen Rezepten mit Ahornsirup müssen wir heute einmal über Pasta-Klassiker sprechen. Unbedingt. Denn was ich geschmacklich nach meinem ersten Mal mit einer „Pasta all’amatriciana“ erfahren durfte, war unglaublich lecker.

Die „Pasta all’amatriciana“ besteht aus eigentlich nur aus Speck und Tomaten, und bringt dennoch einen satten, ausgewogenen Geschmack auf den Teller. Wichtig ist, dass de Schinkenspeck ohne Zugabe von Fett bei milder Hitze angebraten wird. Das darin enthaltene Fett tritt aus und reicht aus, um die Würfelchen knusprig zu braten. Zusammen mit reifen Tomaten ergibt sich so schnell eine frische, leckere Sauce. Wie konnte ich diese Pasta nur so lange nicht auf meinem Speiseplan haben? Skandal!

Damit mir das nicht nochmals passiert, koche ich mich nun sukzessive durch alle Pasta-Klassiker. Dazu gehören:

Hab’ ich etwas vergessen? Auf geht’s…

Rezept

Dauer: Ca. 20 Minuten

Zutaten für die „Bucatini all’amatriciana“ (Für 4 Personen):

  • 500 g Bucatini (oder mehr, je nach Hunger)
  • 200 g Schinkenspeck, z. B. Pancetta
  • 600 g reife Tomaten
  • 2 EL Olivenöl
  • 1-2 rote Chili (je nach Geschmack)
  • Frischer Parmesan
  • Etwas Salz

Zubereitung:

1 Den Schinkenspeck in kleine Würfel schneiden. Die Tomaten kurz mit heißem Wasser überbrühen, häuten und die Kerne entfernen. Würfeln. Die Chili fein hacken.

2 Den Speck in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett langsam anbraten, bis er knusprig ist. Olivenöl, Chili und Tomaten zugeben und etwas einkochen lassen.

3 Nudeln al dente garen, abgießen und mit der Sauce vermischen. Mit Parmesan servieren.

Quelle: „Alles über Pasta“, Christian Verlag

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

14 Kommentare

  1. Tilo 16. Oktober 2014 um 11:38 Uhr - Antworten

    Mir fielen da noch Trofie mit Pest alla Genovese ein.

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:10 Uhr - Antworten

      Ja, das stimmt. Pesto alla Genovese habe ich aber schon hinter mir 🙂

  2. pimpimella 16. Oktober 2014 um 13:13 Uhr - Antworten

    Ist das mein Teller? Ich würde sagen: JA!

  3. Simone 16. Oktober 2014 um 14:20 Uhr - Antworten

    Du musst unbedingt die Romesco sauce probieren 🙂 Das ist eine würzige Nusssauce aus Katalonien. Sehr gut in Kombination mit Spinatcanneloni.

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:10 Uhr - Antworten

      Danke für die Anregung, das hört sich super an! Romanesco mag ich sehr gern.

  4. Ti saluto Ticino 16. Oktober 2014 um 18:03 Uhr - Antworten

    Ich gebe dir vollkommen recht: wir MÜSSEN über Pasta-Klassiker sprechen 😉
    In der Liste fehlt noch Spaghetti cacio e pepe – schau mal bei Julia von Germanabendbrot vorbei:
    http://germanabendbrot.wordpress.com/2014/10/13/manchmal-kann-es-so-einfach-sein-spaghetti-cacio-e-pepe/

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:05 Uhr - Antworten

      Ohhh, lecker! Nehme ich gerne mit auf 😉

  5. Klärchen Kompott 17. Oktober 2014 um 10:31 Uhr - Antworten

    Pasta geht ja immer und wenn Du Pasta alle vongole kochst, stelle ich mich gerne als Testesser zur Verfügung 😉

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:05 Uhr - Antworten

      😀 Mutig! Aber da muss ich einfach mal ran…

  6. Jessica 17. Oktober 2014 um 11:37 Uhr - Antworten

    Dieses Pastarezept hört sich sehr lecker an und wird bestimmt nachgekocht. Wir haben gestern auch einen Klassiker ausprobiert. Pasta mit selbstgemachtem Pesto. Selbst gemachte Saucen schmecken einfach besser als dieses Fertigzeug.

    • Uwe 17. Oktober 2014 um 12:05 Uhr - Antworten

      Das sehe ich genauso! Und dabei geht es noch unglaublich einfach, Pesto selbst herzustellen….

  7. Pfifferdaj 26. August 2016 um 18:41 Uhr - Antworten

    Man wird dieses schöne, einfache italienische Gericht nicht mehr zubereiten können, ohne in große Trauer zu versinken!
    Aber danke für die schönen Koch-Anregungen.

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