Kohlrabisalat

2018-06-29T07:34:46+00:0020. November 2013|8 Kommentare

Ich mag Kohlrabi. Ich erinnere mich noch gut, wie ich als Kind früher mit einem Messer bewaffnet in den väterlichen Gemüsegarten schlich und mir so manche Pflanze zu eigen machte – pur, direkt aus dem Beet. Aber auch mit einem guten Dressing macht die Knolle etwas her.

Der Kohlrabisalat ist sehr, sehr einfach und schnell zuzubereiten: Du brauchst dafür keine 10 Minuten. Deswegen eignet sich der Salat als schnelles Abendessen nach einem stressigen Arbeitstag oder als schnelle Vorspeise oder Zwischengang eines winterlichen Menüs. Wichtig ist, dass Du den Kohlrabi so fein wie möglich schneidest. Alain Passard, seines Zeichens Drei-Sterne-Koch in seinem Restaurant „L’Arpège“ in Paris und bekannt für seine außergewöhnlichen Gemüse-Kreationen, schwört darauf, dass Gemüse, welches roh verarbeitet und gereicht wird, immer möglichst fein geschnitten werden soll, damit sie ihren Geschmack bestmöglich entfalten und den Gaumen des Gastes umschmeicheln. Das gilt vor allem für Fenchel, alle Kohlsorten wie Rotkohl, Spitzkohl oder Weißkohl, aber auch für Kohlrabi, Rettich oder Radieschen. Je dünner und feiner, desto besser wird das Geschmackserlebnis. Nimm‘ Dir also etwas Zeit und Ruhe, wenn Du selbst mit einem Messer zu Werke gehst.

Das Dressing wird vom Knoblauch dominiert und Du solltest Knoblauch schon mögen, wenn Du den Salat zubereitest. Ich würde das nächste Mal eher weniger Knoblauch zugeben, weil der Geschmack durchaus sehr dominiert und mir die feinen Aromen des Kohlrabi fast schon zu sehr in den Hintergrund gedrängt hat. Eine halbe Zehe sollte also auch ausreichend sein.

Das Rezept habe ich bei Dorothée von Bushcooks Kitchen gefunden, die immer einen großen Fundus an schönen Speisen und Gerichten bereithält.

Rezept

Zutaten für den Kohlrabisalat (Für 2 Personen):

  • 1 Kohlrabi
  • 40 gr griechischer Joghurt
  • 35 gr saure Sahne
  • 25 gr Sahne
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 EL Olivenöl
  • 1 TL Minze
  • Salz, Pfeffer
  • Etwas Zucker
  • Etwas Kresse
  • Etwas Sumach
  • Etwas schwarzer Sesam

Zubereitung:

1 Den Kohlrabi waschen, schälen und halbieren. Dann entweder mit einem Messer oder mit einer Mandoline in sehr, sehr dünne Scheiben schneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Minze hacken.

2 Den Joghurt mit der sauren Sahne, der Sahne, dem Knoblauch, dem Zitronensaft, dem Olivenöl und der Minze vermischen. Mit Salz, Zucker und Pfeffer abschmecken und etwas ziehen lassen.

3 Dann den Kohlrabi mit dem Dressing gut vermischen, anrichten und mit Kresse, schwarzem Sesam und Sumach bestreuen.

Quelle: Bushcooks Kitchen

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

8 Kommentare

  1. Irene 20. November 2013 um 09:48 Uhr - Antworten

    Ich konnte dafür den Rüebköli, wie wir die kleine Knolle nennen, nicht ausstehen. Noch heute nicht mein liebstes, trotzdem oder wohl gerade deshalb sehe ich haufenweise Rezepte. Knoblauch mag ich dafür sehr, eine ideale Kombi mich anzufreunden 🙂
    Liebs Grüessli
    Irene

  2. bushcook 20. November 2013 um 21:57 Uhr - Antworten

    Da freue ich mich aber sehr, dass es geschmeckt hat. Ich bin ja schon immer ein großer Kohlrabi-Fan gewesen 🙂

  3. Uwe 21. November 2013 um 10:00 Uhr - Antworten

    @Irene: Mir ging’s ganz lange mit Rosenkohl so und jetzt lieb ich das Gemüse… 🙂

    @Bushi: War wirklich sehr gut! 😀

  4. Frau Kampi 21. November 2013 um 22:27 Uhr - Antworten

    Ich hab Kohlrabi schon als Kind geliebt. Und jetzt eigentlich immer noch. Leider gibts den bei uns viel zu selten. Ich weiß gar nicht so richtig warum. Vielleicht, weil ich ungern die großen Knollen kaufe, in der Angst, sie wären holzig oder schmecken nicht so kohlrabi-ig. Den Salat werde ich probieren. Schon allein deines Fotos willen. Ich bewundere dich, wie du es schaffst, so ein „einfaches“ (bitte nicht böse sein) Gericht so toll in Szene zu setzen.

    Liebe Grüße, Sandra

    • Uwe 22. November 2013 um 09:52 Uhr - Antworten

      @Sandra: Die Gefahr haste natürlich immer. Und holzige Kohlrabi sind einfach nicht lecker….Zu dem Foto: Danke für das Lob! Das gelingt mir aber längst auch nicht immer.

  5. Yv 5. Dezember 2013 um 09:15 Uhr - Antworten

    Ich mag Kohlrabi auch, deshalb werde ich das Rezept umveganisieren. Aber vorher muss ich noch „Sumach“ googeln 😉

  6. Peter 2. Juli 2017 um 17:19 Uhr - Antworten

    Für die schnelle Küche sehr zu empfehlen. Ein grüner Apfel – ebenfalls dünn geschnitten- bringt noch etwas Säure und „crunch“.

Hinterlassen Sie einen Kommentar