Vanille-Nudeln mit karamellisierten Amaretto-Äpfeln

2018-09-28T15:33:56+00:0021. Januar 2011|8 Kommentare

Meine Frau hat mir zu Weihnachten eine Nudelmaschine geschenkt. Ich vermute dahinter neben all der Herzlichkeit und Liebe reinen Eigennutz 😀 – ich habe mich sehr über das Geschenk gefreut! Zusammen haben wir dann die Maschine auch ausprobiert. Nachdem ich einige Zeit damit zubrachte, den Schneideaufsatz zu säubern, da ich natürlich ohne die Gebrauchsanweisung zu lesen (Hey, ich bin ein Mann!) den nassen Teig direkt nach dem Walzen schneiden wollte, konnte die Maschine auch ihr Debut feiern.

Am Ende des Tages waren jedoch noch ein paar Teigplatten übrig, die verarbeitet werden wollten. Spontan ist dieses Rezept entstanden – eine süße Kombination aus Nudeln, frischer Vanille, Amaretto und Äpfeln. Ein schönes, warmes, winterliches Dessert.

Rezept

Dauer: Ca. 60 Minuten

Zutaten für die Vanille-Nudeln mit karamellisierten Amaretto-Äpfeln (für 2 Personen):

  • 5 Lasagneplatten, wenn man den Nudelteig nicht selbst herstellen möchte
  • Für einen eigenen Nudelteig: Siehe #1 Standardrezept in Weiße Pastateige
  • 1 Vanilleschote
  • 1-2cl Amaretto, nach Geschmack
  • 1 Orange
  • 1 Apfel
  • 1/2 TL Zimt
  • 25g Vanillinzucker
  • 50g Zucker
  • 1TL Butter
  • 200ml Sahne

Zubereitung:

1 Ggf. die Pasta laut Basisrezept herstellen oder alternativ die Lasagneplatten al dente kochen. Die Nudeln dürfen fast noch etwas zu al dente sein, da sie noch in der Vanillesauce geschwenkt werden und dort fertig garen können.

2 Den Apfel in dünne Ringe schneiden, die Orange filetieren. Den Saft auffangen. Das Mark der Vanilleschote herauskratzen.

3 Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und den Zucker einstreuen, goldbraun karamellisieren lassen und mit Amaretto ablöschen. Die Apfelringe zugeben und 4-5 Minuten leicht köcheln lassen. Danach die Sahne und den Orangensaft angießen, das Vanillemark, den Vanillinzucker, den Zimt und die Vanilleschote zugeben. Aufkochen und etwas eindicken lassen. Zuletzt die Orangenfilets zugeben.

4 Die Nudeln in 4×4 cm große Flecken schneiden und zugeben, gut schwenken und servieren.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

8 Kommentare

  1. Sven 21. Januar 2011 um 08:16 Uhr - Antworten

    Klingt sehr lecker und werde ich sicher mal nach kochen!

    aber: „Am Ende des Tages“. Welch grausiger Anglizismus. 🙁

  2. Sven 21. Januar 2011 um 08:19 Uhr - Antworten

    ups, nach erneutem Lesen: Du meintest wohl wirklich am Ende des Tages.
    Sorry 🙂

  3. lamiacucina 21. Januar 2011 um 09:37 Uhr - Antworten

    Das darf ins Kochbuch !

  4. Uwe Spitzmüller 21. Januar 2011 um 09:45 Uhr - Antworten

    @Sven: *g* jau, meinte ich! Anglizismen! Tz! Würde ich nie usen.

    @Robert: Ist schon geplant 🙂

  5. Mestolo 21. Januar 2011 um 10:20 Uhr - Antworten

    Sehr viel ansprechender als Roberts Rezept heute. (ohmeingottbinichesdiedasgeradeschrieb?) Das könnt‘ ich mögen.

  6. barcalex 21. Januar 2011 um 17:45 Uhr - Antworten

    Aber ein fesches Teller ist das schon … und was da drauf liegt auch

  7. Dagmar Heckmann 2. September 2015 um 13:31 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    gerade bin ich auf Deinen Blog gestossen.(Über my coocking love affair )Ich selbst bin begeisterte Köchin,aktives Slow Food Mitglied,und sitze immer sabbernd über guten Rezepten und Fotos.
    Da kommt mir Dein Blog gerade recht.

    Genussvollen Gruß
    Dagmar

    • Uwe 4. September 2015 um 08:42 Uhr - Antworten

      Hallo Dagmar, oh, das freut mich wirklich sehr! Viel Spaß beim Stöbern! Grüße!

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