Lasagne alla Mamma

2018-10-05T17:32:27+00:0012. Januar 2011|14 Kommentare

Meine Mutter macht die beste Lasagne. Punkt. Keine Diskussion.

Ich habe einige Versuche gebraucht, bis die Lasagne aus eigener Produktion in etwa so schmeckte wie das Original – aber richtig gut schmeckt es eben doch nur bei Mama. Wie das eben so ist (So, dass sollte an Lob jetzt reichen, dass Mama mich zum Lasagne essen nach Hause einlädt).

Die Füllung der Lasagne besteht aus zwei unterschiedlichen Saucen: einer klassischen Bolognese-Sauce und einer Sahnesauce mit Zwiebeln und Champignons. Wenn beide Saucen frisch zubereitet werden, dauert das Kochen eine Weile. Aber es ist es wert, sich diese Zeit zu nehmen. Und besonders gut schmeckt die Lasagne am nächsten Tag, wenn sie noch etwas durchgezogen ist.

Rezept

Zutaten für die Lasagne alla Mamma:

Für die weiße Sauce:

  • 2-3 Zwiebeln
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 200ml Sahne
  • 200ml Milch
  • 5-6 frische Champignons
  • etwas Mehl
  • Salz, Pfeffer

Für die Bolognese:

  • 1kg gemischtes Hackfleisch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 TL Zucker
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1 Dose (400ml) geschälte Tomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • 2-3 Zweige frischer Oregano
  • Salz, Pfeffer
  • reichlich Petersilie

Sonstiges:

  • 500g Lasagne-Blätter
  • reichlich frisch geriebener Parmesan
  • 1-2 Päckchen Mozzarella
  • Butter zum Ausstreichen der Lasagne-Form

Zubereitung:

(1) Die Lasagne-Blätter portionsweise weichkochen (ca. 3 Minuten). Aufpassen, dass diese nicht zusammenkleben wenn mehrere Blätter in das Wasser gegeben werden.

(2) Nun kann die Bolognese-Sauce vorbereitet werden. Dazu die Zwiebeln und den Knoblauch fein würfeln, die Petersilie hacken. Die Tomaten abgießen, den Saft aber auffangen. Tomaten würfeln.

(3) Etwas Öl erhitzen und die Zwiebeln, den Knoblauch und die Petersilie glasig dünsten. Dann das Hackfleisch zufügen und gut anbraten. Die gewürfelten Tomaten zugeben und das Hackfleisch mit dem aufgefangenem Tomatensaft ablöschen. Die Masse gut verrühren und mit Salz, Oregano, Tomatenmark, Pfeffer und Zucker würzen. Dann für 10 Minuten zugedeckt kräftig durchkochen, ggf. etwas Wasser zugeben. Die Masse soll eindicken aber nicht anbrennen. Final abschmecken.

(4) Nun kann die zweite Sauce vorbereitet werden. Dazu Zwiebeln und Knoblauch fein hacken. Die Pilze in feine Scheiben schneiden.

(5) Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Öl glasig dünsten und anschließend die Pilze zugeben. Mit dem Mehl vermischen und mit der Sahne und der Milch ablöschen. Alles gut verrühren und aufkochen sowie eindicken lassen. Abschmecken.

(6) Eine Auflaufform mit Butter ausstreichen und den Boden mit Lasagneblättern auslegen, weiße und rote Sauce abwechselnd mit Nudeln und frischen Parmesan einfüllen. Die letzte Schicht sollte aus weisser Sauce bestehen. Den Mozzarella aufschneiden und mit Parmesan zuoberst auf die Lasagne geben.

(7) Bei 200°C ca. 20 Minuten im Backofen backen.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

14 Kommentare

  1. Kirsten 12. Januar 2011 um 11:11 Uhr - Antworten

    Wow, die sieht wirklich pefekt aus! Leider ist bei mir – da immer noch krank – im Moment nicht so wirklich an kochen zu denken. Aber wenn das jetzt jemand für mich kochen würd, würde ich wohl auf der Stelle wieder zu Kräften kommen ;o)

  2. Ulrike 12. Januar 2011 um 12:35 Uhr - Antworten

    Was für ein Pech, dass ich selber Mama bin und selber für die Söhne ‚ran muss. Das Ragú köcheln dafür übernimmt glücklicherweise der Slow Cooker

  3. Uwe Spitzmüller 12. Januar 2011 um 19:03 Uhr - Antworten

    @Kirsten: Da können wir uns ja die Hand reichen. Ich liege grade mit einem Achillessehnenriss auf dem Sofa und veröffentliche Rezepte aus der Retorte. Im Geiste würde ich natürlich für Dich kochen *g*

    @Ulrike: Ich bin ja auch „Mama“ und es dauert bestimmt nicht mehr lange, dass meine kleine Tochter Omas Lasagne auch zuhause einfordert. Reiner Eigennutz, dann. 😉

  4. barcalex 16. Januar 2011 um 09:58 Uhr - Antworten

    … meine macht die beste … 😉
    Muss mir aber auch noch das Rezeot holen …
    Trotzdem sehr schöne Variante

  5. Ekolabine 26. Januar 2011 um 20:56 Uhr - Antworten

    Tolles Rezept. Will ich kommenden Montag ausprobieren, da mein Schatz gerne Lasagne mag. Allerdings hab ich noch eine Frage zu der Mengenangabe: Für wie viel Personen reicht die denn? ca. 5 Personen oder? Denn wir sind nur zu zweit ^^“

    Grüßle

  6. Uwe Spitzmüller 27. Januar 2011 um 09:03 Uhr - Antworten

    @barcalex: Glaub ich nicht *g*

    @Ekolabine: Die Lasagne reicht so grade für 4 Personen, wenn keine guten Esser am Tisch sitzen. Man kann die Lasagne am nächsten Tag auch noch gut wieder aufwärmen, da schmeckt sie meiner Meinung nach noch besser…

  7. Ekolabine 1. Februar 2011 um 08:11 Uhr - Antworten

    Hab die Lasagne gestern getestet. Das Rezept ist großartig. Mein altes kommt jetzt in den Müll =)

  8. Conny 10. August 2011 um 08:37 Uhr - Antworten

    Ich muss sagen, die Lasagne ist wirklich sensationell. Habe sie gestern gemacht und sie ist wunderbar saftig und sehr, sehr lecker!
    Danke für das gelungene Rezept und liebe Grüße aus unserer gemeinsamen Heimatstadt.

    • Uwe 15. August 2011 um 18:10 Uhr - Antworten

      Danke 🙂 Freut mich, wenn’s geschmeckt hat. Und die Grüße gebe ich natürlich gerne zurück – in den Festsaal Frankens! 😉

  9. Kathrin Müller Dalucas 26. September 2014 um 09:55 Uhr - Antworten

    Lieber Uwe, bin eifrige Leserin von Deinem Blog und habe auch Deine News Letter abonniert. Erst einmal ein ganz grosses Kompliment zu Deinen Rezepten und den tollen Fotos, auch Deine Komentare gefallen mir sehr gut.
    Ich hätte eine grosse Bitte da ich meine Rezepte gerne auf Papier bei mir in der Küche habe, möchte ich Dich fragen ob Du nicht einen Print Button am Ende der Rezepte einfügen könntest, das ware ganz toll. Herzlichen Dank aus Rodersdorf in der Schweiz. Kathrin

    • Uwe 27. September 2014 um 07:22 Uhr - Antworten

      Hallo Kathrin, danke für die Anregung! Ich habe das schon auf meinem Zettel, das ist technisch „aus Gründen“ 😀 aber nicht so einfach. Grüße!

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