Fattoush mit Quark, Linsen, Roter Bete und Staudensellerie

2018-09-29T09:59:37+00:005. August 2013|9 Kommentare

Wie Tabouleh ist Fattoush ein libanesisches Salatgericht, das wunderbar zu sommerlichen Temperaturen passt. Diese Variante nach Bill Granger entfernt sich ein wenig vom klassischen Rezept – ist deshalb aber nicht weniger lecker.

Nach „Easy Asia“ hat Bill Granger nun sein zweites Kochbuch herausgebracht: In „Basics“ finden sich 100 Rezepte für jeden Tag . Wen solche Untertitel abschrecken, weil gemeinhin der 400. Mayonnaise-Nudelsalat erwartet wird, der kann beruhigt werden: In „Basics“ finden sich eine ganze Reihe abwechslungsreicher Rezepte sowie diverse Neuinterpretationen, die Lust auf das Nachkochen machen.

In einem guten Fattoush gibt es immer eine unverzichtbare Komponente: Geröstetes oder frittiertes Fladenbrot, das die orientalische Version der Crôutons mimt und den Salat knusprig macht. Mir war gestern aber nach so wenig Fett wie möglich, deshalb habe ich das Fladenbrot einfach nur dazu gegessen – denn normales Brot, das sich mit Salatsauce vollsaugt, mag ich nicht.

Der Clou an diesem Rezept: Die Kombination des Linsen-Salats mit gebratener Roter Bete. Diese wird in eine feuerfeste Form gepackt, mit Olivenöl und diversen Gewürzen versehen und dann gemütlich im Backofen geschmort. Dadurch bleibt ein würzig-erdiger Geschmack erhalten, der dem Salat eine ganz besondere Note gibt. Ansonsten wird der Salat relativ spärlich mariniert: Lediglich etwas Olivenöl, Rotweinessig sowie ein wenig Sumach oder Ras el Hanout werden benutzt.

Könnte ich Beiträge zu meinem eigenen Event „Wir kochen alle nur mit Wasser“ einreichen, dieses Rezept wäre ganz vorne dabei in meiner Auswahl…

Rezept

Zutaten für den Fattoush mit Quark, Linsen, rote Bete und Staudensellerie (Für 2-3 Personen):

  • 200g braune Linsen
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Handvoll Petersilie
  • 1 Handvoll Minze
  • 3 Stangen Staudensellerie
  • 2-3 Rote Bete, nicht zu groß
  • 2-3 EL Quark
  • Olivenöl
  • 1 EL Rotweinessig
  • Etwas Ras el Hanout oder Sumach
  • Salz, Pfeffer
  • Schalen einer halben Zitrone
  • 1 Fladenbrot, möglichst frisch

Zubereitung:

1 Zunächst bereitest Du die Rote Bete vor, da diese eine gewissen Zeit benötigen. Dafür wäschst Du die Knollen und legst sie in eine ofenfeste Form. Noch kurz mit Olivenöl bepinseln und mit Salz, Pfeffer und etwas Ras el Hanout bestreuen, mit Alufolie abdecken – und ab bei etwa 180°C in den Ofen. Dort brauchen die Rote Bete Knollen etwa 30 Minuten.

2 In der Zwischenzeit kochst Du die braunen Linsen etwa 20 Minuten lang weich (Sieh‘ besser nochmal auf der Beschreibung auf der Packung nach). Sie sollten bissfest und keinesfalls matschig sein.

3 Nun hackst Du den Staudensellerie in feine Stücke. Die rote Zwiebel schälen und in hauchdünne, feine Ringe schneiden. Dann nimmst Du die Petersilie und hackst diese so fein wie möglich und vermischst Staudensellerie, rote Zwiebeln und Petersilie. Die Mischung flugs mit 1 EL Olivenöl, 1-2 EL Rotweinessig sowie Salz und Pfeffer anmachen.

4 Die Linsen abgießen und auskühlen lassen, dann mit Staudensellerie, Petersilie, roter Zwiebel und der Vinaigrette vermischen und final abschmecken.

5 Nun richtest Du etwas Linsensalat auf einem Teller an, nimmst die Rote Bete aus dem Ofen, drapierst diese adrett auf dem Teller. Dann zupfst Du kleine Minzeblätter vom Stengel und verteilst diese über dem Teller. Zwei-drei Häufchen Quark und die Zitronenschalen finalisieren das Anrichten – ganz zum Schluß streuste Du noch etwas Ras el Hanout über den Quark und den Salat, wer mag, kann noch etwas Olivenöl darüber träufeln. Fladenbrot dazu servieren.

Quelle: Bill Granger, „Basics, 100 Rezepte für jeden Tag“

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Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

9 Kommentare

  1. Yushka 5. August 2013 um 13:27 Uhr - Antworten

    Gefällt mir sehr gut, zumal hier in meinem neuen Gemüsegarten bald die Bete reif wird! Und wenn man auf dem Yotam-Trip ist, hat man alle Gewürze aus Fernost eh im Haus… 😉

    • Uwe 6. August 2013 um 11:16 Uhr - Antworten

      …und dann ist das Rezept prädestiniert… viel Spaß dabei! 😀

  2. Maria 7. August 2013 um 00:55 Uhr - Antworten

    wundervolle Bilder und Rezepte!
    wirklich sehr, sehr schön!

    • Uwe 7. August 2013 um 10:54 Uhr - Antworten

      Danke Maria, das freut mich sehr! Schön, wenn es Dir gefällt!

  3. ursula 8. August 2013 um 11:12 Uhr - Antworten

    Ich habe noch nie was von Fattoush gehört…es sieht sehr lecker aus…ich liebe Linsen und werde dieses Gericht demnächst mal ausprobieren, danke für den Beitrag! 🙂

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