Weihnachtszeit! Glühweinzeit! Es geht nichts über ein wärmendes Glas Glühwein an einem kalten Wintertag. Wie wäre es einmal mit einer weißen Variante?

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Geht Dir das auch so? Du läufst über den Weihnachtsmarkt, und unweigerlich steigt Dir der Geruch von Bratwürsten und Glühwein in die Nase. Während ich mit dem Bratwurstduft gut zurecht komme, empfinde ich den Glühweingeruch meist als sehr störend und künstlich.

Der ausgeschenkte Glühwein hat leider viel zu oft mit einem handgemachten, guten Produkt wenig zu tun: Schlechter Wein, viel zu viel Zucker und eine illustre Zusammenstellung künstlicher Aromastoffe. Darauf habe ich keine Lust.

Dabei ist’s sehr einfach, guten Glühwein selbst herzustellen. Vor einigen Jahren habe ich Dir bereits ein Rezept für einen (zugegeben relativ mächtigen) roten Glühwein mit auf den Weg gegeben, heute folgt eine Anleitung für einen weißen Glühwein. Und das wurde Zeit, denn den weißen Glühwein mag ich viel lieber, was wohl daran liegt, dass ich als Franke naturgemäß den Weißweintrinkern zuzuordnen bin.

Die Gewürze machen’s…

Bei der Herstellung von Glühwein sind zwei Dinge zu beachten: Gute Gewürze und eine schonende Zubereitung. Der Wein darf nicht kochen.

In Punkto Gewürze kennst Du meine Meinung: Ein Endprodukt kann nur so gut sein wie die Qualität seiner Grundzutaten. Und bei Gewürzen mache ich hier keine Kompromisse. Beim Glühwein aromatisieren wir einen guten Wein (in meinem Fall heute einen Riesling von Wittmann) mit guten Gewürzen. Schlechte Gewürze geben kaum Geschmack ab, sind vielleicht bitter oder bringen anderweitig Aromen ein, die Du nicht haben willst. Gute Gewürze haben viel Aroma und feine Noten. Das willst Du.

Für den weißen Glühwein habe ich die Gewürzmischung „Weißer Glühwein“ von Zauber der Gewürze benutzt. Diese beinhaltet Orangenschalen, Zimtblüten, Piment, Paradieskörner, Zimtstangen, Nelken, Sternanis, Rosenblüten