Zwiebel-Chutney

2018-09-13T16:44:24+00:003. Oktober 2011|5 Kommentare

Ich werde bald ein Jährchen älter und gedenke, dieses mit einem kleinen Buffet für ein paar Freunde zu feiern. Ich bin gerade dabei, dafür die Liste möglicher Häppchen und Gerichte zusammenzustellen. Ich weiß schon sicher, dass es nach dem Buffet eine kleine Käseplatte zum Ausklang geben wird – begleitet von selbstgemachten Chutneys. Die Jungs kann man sehr gut vorbereiten, so dass ich jetzt schon das ein oder andere Rezept koche um in Vorbereitung auf das Buffet nicht zu viel zu tun zu haben. Schließlich sind zwei Tage kochen reserviert, bei denen mir Ralf wieder helfen wird. Was freue ich mich da schon drauf!

Ich habe heute das Zwiebel-Chutney vorbereitet, nachdem es vor einigen Tagen schon das Zwetschgen-Chutney gab (mit dem sich der Herr Hansen wohl nicht bei seiner Schwiegermutter mit Ruhm bekleckern konnte). Dieser Geselle ist süßlicherer Natur, weshalb ich es eher zu deftigeren Käsesorten oder Fleisch servieren würde. Die Zwiebeln entwickeln eine eigene Süße, wenn man sie gart – daher sollte man mit der Zugabe von Zucker vorsichtig sein.

REZEPT

Zutaten für das Zwiebel-Chutney (Ergibt 2 225ml-Gläser):

  • 500g rote Zwiebeln
  • 100g Cranberrys
  • 100ml Weißweinessig
  • 300ml Apfelsaft
  • 75g brauner Zucker
  • 1TL Senfsamen
  • 2 cm Ingwer
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung:

1 Die Zwiebeln schälen und in feine Ringe schneiden. Den Ingwer schälen und fein reiben.

2 Den Weißweinessig zusammen mit dem Apfelsaft, den Senfsamen, dem braunen Zucker und dem geriebenen Ingwer erhitzen. Dann die Zwiebeln und die Cranberrys zugeben und bei mittlerer Hitze ca. 1 Stunde köcheln lassen. Die Flüssigkeit sollte nahezu verschwunden sein. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Noch warm eingemacht hält das Chutney etwa 3 Monate.

Inspiriert durch ein Rezept aus der Living at Home, Spezialheft „Gäste und Feste“

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

5 Kommentare

  1. Dennis 4. Juli 2016 um 15:25 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,

    ein sehr lecker anmutendes Rezept!
    Wie würdest du das Einkochen empfehlen? Möchte es etwas länger Haltbar machen.

    • Uwe 7. Juli 2016 um 09:39 Uhr - Antworten

      Hallo Dennis, Du musst Sorge tragen, dass die Gläser, die Du dann verwendest, auch möglichst steril sind. Du solltest sie gut spülen, und dann samt Deckel und Gummi für 20 Minuten bei 100°C in den Backofen packen. Das Chutney füllst Du heiß in die Gläser und schließt diese sofort, drehst sie auf den Deckel und lässt sie auskühlen. Trotzdem gilt immer: Beim Öffnen gut checken, ob der Inhalt noch gut ist.

  2. Olivia 28. September 2016 um 00:28 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    was denkst du wie lange das Chutney maximal haltbar ist?

    • Uwe 29. September 2016 um 11:14 Uhr - Antworten

      Hallo Olivia, da gibt’s keine pauschale Aussage. Wenn Du sauber gearbeitet hast sollte sich das Chutney schon ein paar Monate halten.

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