Causa Rellena mit Krabbenfleisch und Avocado

2018-09-29T07:01:25+00:0027. Oktober 2011|6 Kommentare

Bei diesem Gericht handelt es sich um einen Klassiker aus Peru (Ralf: Das ist das Land, zu dem Du immer Paraguay sagst). Dort wird es aus Kartoffeln zubereitet, die eine orangene Farbe besitzen. Entstanden ist das Gericht wohl als Arme-Leute-Essen inmitten kriegerischer Zeiten.

Die Zubereitung der Causa ist im Grunde genommen sehr einfach. Gekochte Kartoffeln werden gewürzt und zu einem Kartoffelstampf verarbeitet. Zwei Kartoffelschichten werden mit Krabbenfleisch und Avocados gefüllt – fertig.

Ich habe Nordseekrabbenfleisch benutzt, welches angenehm fein und nicht zu fischig schmeckt. An das gute Krabbenfleisch lasse ich natürlich nur selbstgemachte Mayonnaise. Hier eignet sich vorzüglich ein Rezept von Steffen Henssler, der seine Mayonnaise mit Crème Fraiche und Sojasauce verfeinert.

Den richtigen Kick bekommt die Causa durch die Kapernäpfel und den Thai-Basilikum: Alle Komponenten harmonieren vorzüglich miteinander und geben zusammen einen tollen Geschmack.

Die Causa war eines der Highlights meines Buffets und wirklich schnell verputzt…

Causa Rellena mit Krabbenfleisch und Avocado

REZEPT

Zutaten für die Causa Rellena mit Krabbenfleisch und Avocado (für 4 Personen):

  • 800g Kartoffeln
  • 300g Krabbenfleisch
  • 2 Avocados
  • 1 Limette
  • 1TL Kurkuma
  • 1EL Senf
  • 1/2 TL Rosenpaprika
  • Kapernäpfel
  • 1 Handvoll Thai-Basilikum
  • 2-3 EL selbstgemachte Mayonnaise
  • Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

Für die Mayonnaise:

  • 2 Eigelb
  • 1/2 EL Dijon-Senf
  • 200ml Sonnenblumen- oder Rapsöl
  • 2 EL Crème Fraiche
  • 1/2 EL Sojasauce
  • 1 Spritzer Sesamöl
  • Salz, Pfeffer

Quelle für die Mayonnaise: Steffen Henssler

Zubereitung:

1 Die Kartoffeln schälen und in ausreichend Wasser garen. Danach mit einem Kartoffelstampfer zu Kartoffelbrei verarbeiten.  Die Limette auspressen. Den Limettensaft mit dem Senf, Kurkuma und Rosenpaprika vermischen und mit dem Kartoffelbrei vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und auskühlen lassen.

2 Für die Mayonnaise: Die Eigelbe mit dem Senf verrühren. Danach das Öl unter konstantem Rühren hinzugeben und die Crème Fraiche unterziehen. Nun die Sojasauce und das Sesamöl hinzugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Die Mayonnaise mit dem Krabbenfleisch vermischen und alles final abschmecken.

4 Die Avocados halbieren und die Kerne entfernen. Das Fruchtfleisch mit einem Pariser Messer (Kugelausstecher) herauslösen und mit einer Gabel zerdrücken.

5 Einen Metallring (Höhe 10cm, Durchmesser 15-20cm) auf einen Teller stellen. Die Hälfte des Kartoffelbreis auf dem Boden ausbreiten und gut festdrücken. Das Krabbenfleisch darauf verteilen, darauf die Avocadomasse streichen. Mit dem Rest des Kartoffelbreis abschließen. Alles mindestens eine Stunde im Kühlschrank durchkühlen. Mit Kapernäpfeln und Thai-Basilikum garniert servieren.

Quelle: Jamie Magazin, Heft 3

Tipp: Dazu passt wunderbar selbstgemachte Focaccia.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

6 Kommentare

  1. Aus meinem Kochtopf 28. Oktober 2011 um 13:20 Uhr - Antworten

    Das sieht ja fantastisch aus.
    Welche Kamera verwendest Du?

    Gruß aus Nürnberg, Peter

  2. Schweinehundbezwingerin 28. Oktober 2011 um 17:26 Uhr - Antworten

    Mit deiner Seite sprichst du sowohl meine Geschmacksknospen als auch mein visuelles Verständnis von „unbedingt nachkochen“ an. Toll! Mich würde auch interessieren, mit welcher Kamera du fotografierst…

    Viele Grüße
    Die Bezwingerin

    • Uwe 30. Oktober 2011 um 20:10 Uhr - Antworten

      @Peter: Ich verwende eine Canon 50D mit diversen Objektiven (je nach Situation): 24-70 2.8L, 60mm 2.8 Macro, 70-200 2.8L.

      @Schweinehundbezwingerin: Das freut mich! Danke!

  3. daniela 1. November 2011 um 12:51 Uhr - Antworten

    Kommt auf meine Nachkochliste. Kann ich mir auch ganz hübsch als Vorspeise vorstellen, so als 1-Mann-Portion in kleinen Metallringen zubereitet.
    Und die Idee mit Sojasauce, CF und Sesamöl in der Mayo muss ich auch mal ausprobieren.

  4. Uwe 1. November 2011 um 16:32 Uhr - Antworten

    @daniela: Die Mayo ist toll, hat mich wirklich begeistert. Und: Ein wenig Harissa macht aus der Mayo auch ganz fix eine scharfe Variante. Bin gespannt wie Dir die Causa taugt!

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