Gewürz-Zander auf Topinamburpüree und Postelein
Gewürz-Zander auf Topinamburpüree und Postelein
Veröffentlicht am 2. Dezember 2011 |
Lesezeit: 2 Minuten
Postelein ist auch bekannt als Tellerkraut und kommt ursprünglich aus Nordamerika. Erst seit einigen wenigen Jahren wird die winterharte Pflanze auch bei uns angebaut. Postelein kann als Salat roh oder blanchiert ähnlich wie Spinat verzehrt werden. Geschmacklich rangiert das Gewächs irgendwo zwischen Feldsalat und Spinat.
Ich habe Postelein für dieses Gericht nur als Deko benutzt, weder blanchiert noch gewürzt. Zum Fisch und dem leckeren Topinamburpüree hat es sehr gepasst, auch wenn es natürlich dem Zander geschmacklich den Vortritt lässt. Dieser kommt in einer Ummantelung aus verschiedenen Gewürzen daher, welche ihm eine besondere Note geben: Koriandersamen, Wacholderbeeren, Senfkörner und Pfeffer geben dem Fisch Saft und Kraft. Das eher leise Topinamburpüree überlässt dem Fisch gerne die Bühne und trägt seinen Teil zu einem harmonischen Geschmackserlebnis bei.
Ein leckeres Fischgericht, welches wunderbar zu einem kalten Winterabend passt!
REZEPT
Zutaten für den Gewürz-Zander mit Topinamburpüree und Postelein (Für 2 Personen):
- 2 Zanderfilets
- 800g Topinambur
- 1 Handvoll Postelein (Alternative: Brunnenkresse)
- 80ml Sahne
- 1 Zitrone
- 1TL Koriandersamen
- 5 Wacholderbeeren
- 1TL Weißer Pfeffer
- 1 EL Senfkörner
- 100g Butter
- 1/2 TL Zucker
- etwas Sonnenblumenöl
Zubereitung:
1 Die Topinambur schälen, waschen und in ca. 3cm lange Stücke schneiden. In einer ofenfesten Form mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und Öl marinieren und für 40 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Backofen geben.
2 Währenddessen die Schale der Zitrone fein abraspeln, die Zitrone auspressen. Postelein waschen. Die Koriandersamen, die Wacholderbeeren und die Pfefferkörner in einem Mörser zu einem Pulver verarbeiten. Die Zanderfilets auf der Hautseite mit der Gewürzmischung einreiben und stehen lassen.
3 Kurz bevor die Topinambur fertig sind etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zanderfilets auf der Hautseite hineinlegen, ca. 6 Minuten bei mittlerer Temperatur braten und mit einem Teller beschweren. Danach kurz wenden und noch 1-2 Minuten in der Pfanne ohne direkte Hitze ziehen lassen.
4 Die Senfsaat in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis diese zu springen und zu knistern beginnen. Dann 60g Butter zugeben und köcheln, bis die Butter beginnt, braun zu werden. 2 EL Zitronensaft zugeben und die Zitronenschale untermischen. Hitze stark reduzieren und Butter warm halten.
5 Die Topinamburstücke mit der Sahne zu einem Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6 Den Zander auf dem Topinamburpüree anrichten, mit der Zitronen-Senf-Butter nappieren und den Postelein darauf anrichten. Ich habe noch dünne Scheiben Topinambur und Rote Beete in Butter herausgebacken und auf die Teller verteilt.
Quelle: essen&trinken
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Postelein ist auch bekannt als Tellerkraut und kommt ursprünglich aus Nordamerika. Erst seit einigen wenigen Jahren wird die winterharte Pflanze auch bei uns angebaut. Postelein kann als Salat roh oder blanchiert ähnlich wie Spinat verzehrt werden. Geschmacklich rangiert das Gewächs irgendwo zwischen Feldsalat und Spinat.
Ich habe Postelein für dieses Gericht nur als Deko benutzt, weder blanchiert noch gewürzt. Zum Fisch und dem leckeren Topinamburpüree hat es sehr gepasst, auch wenn es natürlich dem Zander geschmacklich den Vortritt lässt. Dieser kommt in einer Ummantelung aus verschiedenen Gewürzen daher, welche ihm eine besondere Note geben: Koriandersamen, Wacholderbeeren, Senfkörner und Pfeffer geben dem Fisch Saft und Kraft. Das eher leise Topinamburpüree überlässt dem Fisch gerne die Bühne und trägt seinen Teil zu einem harmonischen Geschmackserlebnis bei.
Ein leckeres Fischgericht, welches wunderbar zu einem kalten Winterabend passt!
REZEPT
Zutaten für den Gewürz-Zander mit Topinamburpüree und Postelein (Für 2 Personen):
- 2 Zanderfilets
- 800g Topinambur
- 1 Handvoll Postelein (Alternative: Brunnenkresse)
- 80ml Sahne
- 1 Zitrone
- 1TL Koriandersamen
- 5 Wacholderbeeren
- 1TL Weißer Pfeffer
- 1 EL Senfkörner
- 100g Butter
- 1/2 TL Zucker
- etwas Sonnenblumenöl
Zubereitung:
1 Die Topinambur schälen, waschen und in ca. 3cm lange Stücke schneiden. In einer ofenfesten Form mit etwas Salz, Pfeffer, Zucker und Öl marinieren und für 40 Minuten bei 180°C Ober-/Unterhitze in den Backofen geben.
2 Währenddessen die Schale der Zitrone fein abraspeln, die Zitrone auspressen. Postelein waschen. Die Koriandersamen, die Wacholderbeeren und die Pfefferkörner in einem Mörser zu einem Pulver verarbeiten. Die Zanderfilets auf der Hautseite mit der Gewürzmischung einreiben und stehen lassen.
3 Kurz bevor die Topinambur fertig sind etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und die Zanderfilets auf der Hautseite hineinlegen, ca. 6 Minuten bei mittlerer Temperatur braten und mit einem Teller beschweren. Danach kurz wenden und noch 1-2 Minuten in der Pfanne ohne direkte Hitze ziehen lassen.
4 Die Senfsaat in einer Pfanne ohne Fett anrösten, bis diese zu springen und zu knistern beginnen. Dann 60g Butter zugeben und köcheln, bis die Butter beginnt, braun zu werden. 2 EL Zitronensaft zugeben und die Zitronenschale untermischen. Hitze stark reduzieren und Butter warm halten.
5 Die Topinamburstücke mit der Sahne zu einem Püree verarbeiten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
6 Den Zander auf dem Topinamburpüree anrichten, mit der Zitronen-Senf-Butter nappieren und den Postelein darauf anrichten. Ich habe noch dünne Scheiben Topinambur und Rote Beete in Butter herausgebacken und auf die Teller verteilt.
Quelle: essen&trinken
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ganz wundervoll angerichtet, schöne kombination! Macht es einen Unterschied, ob ich Topinambur im Backrohr gare oder gleich in der sahne bzw. Milch?
Hatten es gerade eben – sensationell, zwar Wolfsbarsch statt Zander und mit Brunnenkresse, aber eine wahre Geschmacksexplosion im Mund. Wirklich richtig richtig gut :-) Danke für dieses wunderschöne Rezept. Gruss Nadja
@Nadja: Ach das freut mich, wenn’s Dir geschmeckt hat. Wolfsbarsch kann ich mir auch sehr gut dazu vorstellen, eigentlich jeden weißfleischigen (Edel-)Fisch.
Hallo Uwe, erstmal: tolles Gericht. Eine Frage ist noch: ist Postelein dasselbe wie Portulak? Grüße