Scharfes Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer

2018-09-24T12:03:45+00:0010. März 2015|16 Kommentare

Dieses Gericht lässt die Küche duften: Der Geruch von angebratenem Lamm-Fleisch vermischt sich mit Knoblauch, geröstetem Kreuzkümmel und Zitrusaromen. Lecker!

In meinem letzten Artikel hatte ich Euch ja schon ein paar Details rund um den Kampot-Pfeffer aus Kambodscha genannt. Für dieses Rezept kam nicht schwarzer Kampot-Pfeffer, sondern roter Pfeffer zum Einsatz. Der rote Pfeffer schmeckt etwas fruchtiger, ist auch etwas milder als der schwarze. Dennoch ist die Schärfe lang anhaltend und im Mund- und Rachenraum sehr präsent und daher eher für Genießer geeignet, die es gerne etwas weniger scharf und dafür ausgewogener mögen.

Das Gericht ist schnell zubereitet und eignet sich deswegen auch für die Mittagspause und einen schnellen Abend-Snack, der noch dazu auf viele unanständige Kohlehydrate verzichtet. Der Clou: Das Lamm-Hack wird beim Anbraten in die Pfanne gedrückt und nicht gewendet. Dadurch bleibt es saftiger, wird nicht bröselig und muss nur einmal gewendet werden. Es entsteht quasi ein großes Patty…

Nach dem Anbraten müsst Ihr das Fleisch nur noch würzen und mit den Linsen, der gehackten Gurke und den vielen Kräutern vermischen. Etwas Knoblauch, leicht geröstete Kreuzkümmel-Samen und etwas Pul Biber sorgen für Geschmack und Schärfe. Der rote Pfeffer sorgt für den Charakter, die finale Umarmung, den kreativen Abschluss. Ich habe das Gericht auf griechischem Joghurt, der nur mit einem Hauch Zitronensaft verfeinert wurde, angerichtet. Wer partout nicht auf ein paar Kohlehydrate verzichten mag, der greift am besten zu einem frischen Pita-Brot, das optimalerweise noch ofenwarm auf den Tisch kommt und angenehm nach schwarzem Kümmel duftet. Ach ja, ich könnte schon wieder….

Hinweis: Die Verlosung ist beendet.

Scharfes Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer

Rezept

Dauer: 30 Minuten

Zutaten für das scharfe Lamm mit Linsen, Kräutern und rotem Kampot-Pfeffer (Für 2 Personen):

  • 400 g Lammhack
  • 1 Tasse gelbe Linsen
  • 1 Bund Koriander
  • 1 Bund Petersilie
  • 1 Handvoll Thai-Basilikum
  • 1 EL Pul Biber
  • 1 TL Kreuzkümmel-Samen
  • 1 TL roter Kampot-Pfeffer (oder schwarzer Pfeffer)
  • 3 Knoblauch-Zehen
  • 1/2 Salatgurke
  • 100 g griechischer Joghurt
  • 1/2 Zitrone
  • Etwas Sonnenblumenöl
  • Salz

Zubereitung:

1 Die Knoblauch-Zehen schälen und hacken. Die Gurke und die Kräuter waschen und fein hacken. Den Pfeffer im Mörser grob zerstoßen.

2 Die Linsen al dente garen und abgießen.

3 Derweil etwas Sesamöl in einer Pfanne erhitzen und das Lammhack auf dem Pfannenboden verteilen und pressen. Etwa 4-5 Minuten anbraten, dann vorsichtig wenden und die andere Seite braten. In eine Schüssel geben.

4 Die Linsen in etwas Sesamöl in derselben Pfanne braten, bis sie beginnen, braun zu werden. Fleisch zugeben und etwas zerstückeln. Hitze radikal reduzieren und Kreuzkümmel, Pul Biber und Knoblauch zugeben. Mit Salz abschmecken und anschließend Pfeffer, Gurke, Koriander, Petersilie und Thai-Basilikum zugeben. Final abschmecken.

5 Etwas Joghurt auf einem Teller verteilen, Zitronensaft darüber pressen und das Lamm darauf anrichten. Dazu passt Pita-Brot.

Quelle: Bonappetit.com

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

16 Kommentare

  1. Manuela Dornick 10. März 2015 um 11:23 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe, hab Mutti nicht gekannt, aber gleich geklickt und gedacht wow, mal was anderes.
    Würde gern mal probelesen..

    LG

    Manuela Dornick

  2. Petra 10. März 2015 um 12:57 Uhr - Antworten

    Lieber Uwe!
    Eine Mutti für die Mutti wäre toll!
    Und das Lamm klingt köstlich….
    Lg, Petra

  3. Lisa 10. März 2015 um 13:36 Uhr - Antworten

    Ich lese immer gerne die Rezepte von diesem Blog und ab auch schon einiges nachgekocht 🙂 immer lecker!
    Voll super wäre es, dann auch noch die „Mutti“ neu entdecken zu dürfen. 🙂
    Lg Lisa

  4. Wos zum Essn 10. März 2015 um 14:14 Uhr - Antworten

    roter kampot-pfeffer hab ich noch nie gehört^^ der hat aber nichts mit rosa pfeffer zu tun, oder?
    die mutti ist schon allein wegen dem coolen design immer einen blick wert. trotzdem hab ich mir schon viel zu lange keine mehr mit nach hause geholt, vllt kommt sie ja von allein zu mir:D
    liebe grüße, sabine =)

  5. lieberlecker 10. März 2015 um 14:39 Uhr - Antworten

    Ich bin weder Mutti noch Vati, aber lesen tät ich das gerne mal 😉
    Schön angerichtet hast Du da, mitessen tät ich auch!
    Liebe Grüsse aus Zürich,
    Andy

  6. Daniela 10. März 2015 um 16:43 Uhr - Antworten

    Würde mich auch sehr über ein Exemplar freuen. Und falls ich nicht gewinne bin ich trotzdem neugierig: Was für ein Rezept hast du denn beigesteuert?
    Viele Grüße
    Daniela

  7. Bella 10. März 2015 um 20:31 Uhr - Antworten

    Hallöchen,

    ich kenne die Mutti zwar nicht und bin auch keine, habe aber eine und würde gern mal probelesen 🙂

    Viele Grüße!

  8. Martina K. 11. März 2015 um 07:59 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    das liest sich ja schon wieder so lecker! Das würde ich zu gerne einmal nachkochen. Aber ich befürchte, das werden meine Kinder nicht essen… Schade!

    Liebe Grüße
    Martina

  9. Larissa 11. März 2015 um 09:22 Uhr - Antworten

    Hi Uwe!
    Vor der Mutti hab ich auch schon ein paar Mal vor gestanden – ich gestehe, mich schreckt der Titel ab…Vielleicht sollte man ihr mal eine Chance geben?
    Liebe Grüße, Larissa

  10. hanni 11. März 2015 um 09:42 Uhr - Antworten

    Jeder braucht eine gute Mutti … 🙂

  11. Rolf 11. März 2015 um 13:45 Uhr - Antworten

    Wow. Das wäre was für mich. Beim nächsten Einkauf ist Lamm mit dabei.

  12. Johanna 12. März 2015 um 11:40 Uhr - Antworten

    .. also wenn in der aktuellen Mutti ein Rezept von Dir ist, dann würde ich mich sehr über ein Exemplar freuen. 🙂

  13. Babett 12. März 2015 um 14:09 Uhr - Antworten

    Schlimmer Titel!!
    Aber wenn Du Rezepte dafür beisteuerst würde ich gerne mal reinschmecken 🙂 und mich von meinen Vorurteilen verabschieden.

  14. restauro 12. März 2015 um 17:35 Uhr - Antworten

    Hallo,

    nachdem ich durch eine Augenverletzung Ende letzen Jahres in den vergangenen Monate nur sehr eingeschränkt lesen konnte, freue ich jetzt wieder über jede neue Lektüre.

    Gruß Micha

  15. Tonia 13. März 2015 um 12:47 Uhr - Antworten

    Schade, Donnerstag ist schon vorbei, hätte mich mal interessiert, die Mutti:)

  16. Darius 16. März 2015 um 18:57 Uhr - Antworten

    Die Idee, das Lammhack im Ganzen zu braten und dadurch saftig zu halten finde ich toll. Überhaupt bekomme ich bei dem Foto sofort Lust, das pfefferige Lamm zu probieren. Leider hat der Metzger meines Vertrauens geschlossen, aber sobald ich wieder an gutes Lammfleisch komme, wird nachgekocht!

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