The Bear’s Garlic Burger – Bärlauchburger

2018-09-18T12:31:52+00:003. Mai 2013|11 Kommentare

Ich bin ein Suchender. Seit Jahren streife ich durch die Welt der Food-Blogs, Kochbücher und Rezept-Zeitschriften auf der ewigen Suche nach den perfekten Burger Buns. Nun bin ich fündig geworden und kein Suchender mehr.

Aber halt! Ich muss Dich noch ein wenig vertrösten – denn das bis dato perfekte Burger-Bun-Rezept werde ich heute noch nicht lüften. Die Brioche Burger Buns haben einen eigenen, ungefilterten Auftritt verdient, ebenso wie dieser Burger: Der mächtige „Bear’s Garlic Burger“, den ich Dir zum Wochenende wärmstens ans Herz legen möchte.

180g feinstes Rinderhack, natürlich mit mindestens 20% Fett, damit das Fleisch auch schön saftig bleibt. Verfeinert durch eine Prise Bärlauch, etwas Worcestersauce und karamellisierte Schalotten. Mit viel Liebe in einer Burgerpresse (Nicht zu verwechseln mit Bürgerpresse, das ist das Finanzamt!) zu wohlgeformten Pattys verarbeitet. Dazu karamellisierte Zwiebelringe, die langsam über moderater Hitze gebräunt wurden. Umspült werden Patty und Zwiebeln von einer würzigen Bärlauch-Mayonnaise, natürlich selbst gemacht.

Ab zum Grill!

Rezept

Zutaten für den „The Bear’s Garlic Burger“ (Für 4 Burger):

  • 1 Handvoll Bärlauch
  • 4 Zwiebeln
  • 1 große Tomate
  • 4 Scheiben Cheddar-Cheese
  • 4 EL selbstgemachtes Ketchup
  • Etwas frischer Salat
  • 4 Brioche Burger Buns

Für die Pattys:

  • 700g Rinderhack mit mindestens 20% Fett, frisch
  • 2 Schalotten
  • 1 Ei
  • 2 EL Semmelbrösel
  • Etwas Bärlauch
  • 1-2 EL Worcestersauce
  • Salz, Pfeffer

Für die Bärlauch-Mayonnaise:

  • 2 Eigelb
  • 200ml Öl
  • 2 TL süßer Senf
  • Salz und Pfeffer
  • 1 TL Crème Fraîche
  • Etwas Bärlauch

Zubereitung:

1 Für die Pattys die Schalotten und den Bärlauch fein hacken. Die Schalotten in etwas Butter glasig dünsten. Schalotten mit Bärlauch, Ei, Semmelbröseln, Worcestersauce und Rinderhack vermischen. Den Fleischteig gut vermischen, dann mit Salz und Pfeffer abschmecken. Mit einer Burgerpresse 4 Pattys formen.

2 Die Zwiebeln in dünne Ringe schneiden und in etwas Butter langsam karamellisieren lassen – das dauert etwa 35 bis 40 Minuten. Währenddessen die Tomate in dünne Scheiben schneiden, den Salat waschen und die Brioche Burger Buns halbieren.

3 Für die Mayonnaise das Eigelb vom Eiweiß trennen. Das Eigelb mit dem süßen Senf vermischen. Das Öl langsam in einem dünnen Strahl zum Eigelb gießen und am besten mit einem Stabmixer gut verrühren. Die Crème Fraîche unter die Masse rühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Bärlauch fein hacken und untermischen, ziehen lassen. Den Grill auf 250°C vorheizen.

4 Die Pattys auf dem Grill bei direkter Hitze grillen – erst wenden, wenn sich das Fleisch leicht ablösen lässt! Pro Seite etwa 3 Minuten grillen. Nach dem Wenden je eine Scheibe Cheddar auf die Patty legen.

5 Etwas Mayonnaise auf das Brioche Burger Bun streichen, Salatblatt und Tomatenscheibe darauf legen, Zwiebeln zugeben. Darauf das Patty positionieren, Bärlauch und Ketchup darüber und mit der zweiten Brioche Burger Bun Hälfte abschließen.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

11 Kommentare

  1. steffen 3. Mai 2013 um 10:39 Uhr - Antworten

    Da bin ich ja mal auf das Bun-Rezept gespannt – ich suche nämlich auch noch! Karamelisierte Zwiebeln sind im übrigen auch meine absolute Burger-Geheimwaffe, gerne am Ende noch durch ein wenig Honig oder Ahornsirip verfeinert. Amerikanische Puristen würden sich bei deiner Frikadelle übrigens im Grabe umdrehen – da kommt nix als Fleisch in den Patty. 🙂
    Viele Grüße,
    Steffen

  2. Alex [Chef Hansen] 3. Mai 2013 um 11:00 Uhr - Antworten

    Ein Affront ist eine durch Öffentlichkeit und Brüskierung in Wort oder Tat charakterisierte Beleidigung.

    Das im 17. Jahrhundert entlehnte und der gehobenen Umgangssprache des 19. Jahrhunderts zugehörige auch heute noch gebräuchliche Wort ist eine Übernahme des französischen affront (dieses abgeleitet von frz. front = Stirn) und bedeutet „Beleidigung“, „Kränkung“, „Schmähung“ oder „Beschimpfung“, auch „Provokation“, „Herausforderung“ oder „Drohung“. Ursprünglich zurückgehend auf das lateinische „ad frontem“ (ad = zu, frons = Stirn, Vorderseite), also „zur Stirn hin“, bedeutet es im übertragenen Sinn auf die Stirn schlagen; vor den Kopf stoßen.

    In Adelskreisen, unter Offizieren und im Bürgertum war ein Affront ohne weiteres ein Grund, Satisfaktion zu verlangen; je nach Ehrgefühl oder Händelsuche des Brüskierten konnte vielerlei als „Affront“ aufgefasst werden. Heute spricht man von einem Affront auch bei provokativem Verhalten einzelner Staaten gegenüber der Staatengemeinschaft, etwa durch Verstoß gegen internationale Verträge oder Entscheidungen, die die Interessen eines anderen Staates berühren.

    Das von Affront abgeleitete deutsche Verb „affrontieren“, jmd. „herausfordern“ oder „angreifen“, gilt inzwischen, ebenso wie das zugehörige Adjektiv „affrontiv“, als veraltet.

    • Uwe 3. Mai 2013 um 19:19 Uhr - Antworten

      @steffen: Wenn alles klappt gibt’s das Bun-Rezept am Sonntag. Und was amerikanische Puristen angeht, so können die gerne machen was sie wollen :D, ich mag die Variationen 😉

      @Chef Hansen: Der Begriff „Fehdehandschuh“ wird meist im Satz „Den Fehdehandschuh hinwerfen“ benutzt und bedeutet, einen Streit beginnen zu wollen. Wenn jemand Manns genug und durch testosteron gesteuert den „Fehdehandschuh aufnimmt“, so spricht man gemeinhin von der Annahme einer Herausforderung. Entgegen der kolportierten Meinung, der Begriff stamme aus der Zeit des Mittelalters ist zu setzen, dass dies nicht stimmt: Die Kombination der Worte „Fehde“ und „Handschuh“ wurde erst im 18. Jahrhundert geformt. Damals war es üblich, seinem Gegner einen Handschuh (Aus Stoff, nicht die Rüstung!) ins Gesicht zu schlagen, um ihn zum Ehrenduell herauszufordern.

  3. Luna 3. Mai 2013 um 19:38 Uhr - Antworten

    Woahaha – ich freu mich so auf den ersten Burger vom Grill! Deliziös sieht deiner aus!!! Bin gespannt auf dein Brioche/Bunrezept.

  4. Micha 3. Mai 2013 um 20:34 Uhr - Antworten

    Seien wir ehrlich: du bist der Burger-Baron unter den Bloggern. Ist so! Mir gehts wie in der Werbung – ich habe das Gefühl SOFORT zubeißen zu müssen!

    • Uwe 4. Mai 2013 um 11:16 Uhr - Antworten

      @Luna: Kann ich echt gut verstehen. Ich hab’s einfach nicht mehr ausgehalten und mittlerweile schon 7 Burger ausprobiert….

      @Micha: *rotwerd* Schön, dass Dir die Burger gefallen 🙂 Es wird diese „Saison“ noch mehr Burger geben…

  5. Mari 4. Mai 2013 um 18:02 Uhr - Antworten

    Heute schon nachgemacht und verspeist, dein Rezept kam gerade richtig für unser Angrillen auf dem Balkon. Sind begeistert und so voll, dass F. mal schnell ein Frühabend-Nickerchen einlegen muss 🙂

    Danke für das Rezept. Wird bald noch verbloggt. Jetzt muss ich erstmal ruhen….

    Liebe Grüße,
    Mari

  6. Jan 8. Mai 2013 um 09:21 Uhr - Antworten

    Das probieren wir bei Dreifachfleisch mal aus, danke für die Idee 🙂

  7. Uwe 9. Mai 2013 um 09:15 Uhr - Antworten

    @Mari: Schön, das freut mich sehr! Und ja, mehr als einen Burger schaffe ich auch kaum…

    @Jan: Gerne und viel Spaß damit!

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