The Reuben Burger

2018-09-18T12:29:20+00:0024. Mai 2013|8 Kommentare

Zeit für einen Klassiker! Der Burger der Woche geht zurück auf das legendäre Reuben-Sandwich, das seine Ursprünge wohl Anfang des 20. Jahrhunderts in New York hat und seither ein Stück amerikanische Esskultur vertritt.

Das Original-Reuben-Sandwich besteht aus rohem Hackfleisch, Sauerkraut, Graubrot sowie geschmolzenem Schweizer Käse und wurde meist mit einem „Thousand Island Dressing“ serviert – einer Remouladen-Variante mit Zwiebeln, eingelegten Gurken, Oliven, Eiern und Knoblauch. Die Herkunft des Sandwiches ist nicht vollständig geklärt – eine Variante geht aber zurück auf den deutschen Besitzer des New Yorker Restaurants „Reuben’s Delicatessen“, der den „Reuben Special“ etwa 1914 erfunden haben soll.

Das Rezept für den Reuben Burger stammt aus dem Buch „Weber’s Burger“ von Jamie Purviance. Im Buch finden sich viele Burger-Grillrezepte mit und ohne Fleisch: Klassiker werden ebenso behandelt wie wirklich innovative Kochanleitungen abseits des Standards.

Die Rezeptvorlage orientiert sich stark an der Sandwichvorlage. Einzig das rohe Hackfleisch wird durch ein saftiges Patty ersetzt, dem neben klassischem Rindfleisch aus der Schulter noch Pancetta, Senf, Knoblauch und Zwiebeln zugesetzt werden.

Rezept

Zutaten für den Reuben Burger (Für 4 Burger):

  • 450g Rinderhackfleisch aus der Schulter
  • 4 Scheiben Pancetta (Ersatzweise Schwarzwälder Schinken)
  • 2 TL grober Senf
  • 1/2 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Dose Sauerkraut
  • 4 Scheiben Schweizer Emmentaler
  • 8 Scheiben Graubrot

Für die Sauce:

  • 125ml Mayonnaise
  • 2 EL Schmand
  • 1 1/2 EL Tomatenketchup
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 TL Worcestersauce
  • Etwas Dill
  • 1 TL Weißweinessig
  • Salz, Pfeffer

Zubereitung:

1 Für die Pattys den Pancetta, die Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln, die Zutaten gut vermischen. Passend große Pattys formen. Wer Zeit hat, lässt die Pattys 2-3 Stunden im Kühlschrank ziehen.

2 Die Mayonnaise nach Anleitung vorbereiten, mit den anderen Zutaten vermischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

3 Den Grill vorheizen und bei direkter Hitze von jeder Seite 3-4 Minuten grillen. Das Graubrot vorsichtig rösten. Nun auf die geröstete Seite von 4 Broten Käse, ein Patty, Sauerkraut, Dressing und ein zweites Brot schichten. Die Burger nochmals auf den Grill setzen und von beiden Seiten grillen, bis der Käse geschmolzen ist. Ich habe den Burger ein wenig variiert und zuoberst noch eine gegrillte Scheibe Pancetta gelegt.

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Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

8 Kommentare

  1. lamiacucina 25. Mai 2013 um 09:41 Uhr - Antworten

    vor einigen Jahren wollte ich in der Nähe von New York in einem Mittelklasselokal auch einmal ein Reubensteak essen. Das Restaurant wies mich aber ab, weil ich (wegen grosser Hitze) kein Dinner-Jacket anhatte. Ich glaube aber nicht, dass das Steak dort so gut ausgesehen hätte, wie dein Reubenburger.

  2. Luna 25. Mai 2013 um 13:23 Uhr - Antworten

    Du hast gerad wirklich eine exzessive Burgerphase 🙂

  3. Jens 25. Mai 2013 um 17:51 Uhr - Antworten

    Ich muss hier mal bildlich sprechen:

    https://dl.dropboxusercontent.com/u/1041944/homer.jpg

  4. pimpimella 25. Mai 2013 um 19:32 Uhr - Antworten

    Ich liebe Deine Burger. Ich habe keine mehr gemacht, seit mein Kontaktgrill im Eimer ist.

  5. Küchenjunge 27. Mai 2013 um 16:57 Uhr - Antworten

    Äh… In Step 1 fehlt das Hack oder?

  6. Bitskin 2. Juli 2013 um 09:06 Uhr - Antworten

    Was für ein sensationeller Burger. Obwohl es ein Klassiker ist, habe ich noch nie von ihm gehört. Sieht aber in jedem Fall sehr lecker aus. Ich werde das Rezept zeitnah umsetzen.

    • Uwe 2. Juli 2013 um 10:11 Uhr - Antworten

      Viel Spaß dabei, mir hat der Burger sehr geschmeckt. Ist mal etwas Anderes 🙂

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