Ras el Hanout-Nüsse

2018-09-29T10:51:24+00:006. Februar 2013|10 Kommentare

In letzter Zeit scheinen Bücher zum Thema „Geschenke aus der Küche“ eine Renaissance zu erfahren. Ich hab’s mit 1-2 Werken versucht und nie einen Zugang gefunden, wurde mir in diesen Büchern doch zu viel gebastelt und Brimborium rund um das kulinarische Gut gemacht.

Aber manchmal brauche auch ich Ideen für Mitbringsel. Und da ich in solchen Dingen ein Meister der Prokrastination bin, müssen diese Mitbringsel schnell besorgt und zubereitet werden können. Letztens war ein solcher Fall. Champagner, Wein oder Schnaps fielen aus, Blumen – besonders gelbe – auch. Bleibt also nur die olle Pralinenschachtel oder etwas Selbstgemachtes.

Die Nüsse werden karamellisiert und mit Cayennepfeffer gewürzt. Im Ofen braun gebrannt, danach final mit Ras-el-Hanout und Salz abgeschmeckt. Wer auf Basteleien steht, kann das Rezept ausdrucken, zu einer Tüte formen und die Nüsschen einfüllen. Bestes Jahrmarktfeeling mit Nachmachanleitung – denn die Nüsse überleben nicht lange!

Rezept

Zutaten für die Ras-el-Hanout-Nüsse (Für zwei Personen oder EINE Mel an einem lauschigen Abend):

  • 20g Butter
  • 2 EL Honig
  • 1/2 TL Cayenne-Pfeffer
  • 1 TL Ras-el-Hanout
  • etwas Meersalz
  • 100g Macadmianusskerne
  • 100g Mandeln
  • 100g Cashewkerne

Zubereitung:

1 Den Backofen auf 160°C Umluft vorheizen.

2 Den Honig mit der Butter in einem breiten Topf schmelzen, Cayenne-Pfeffer und etwas Salz zugeben. Die Nüsse unterrühren.

3 Die Nüsse auf einem Backblech verteilen und im Backofen goldbraun backen. Abkühlen lassen, salzen und Ras-el-Hanout darüber streuen.

 Tipps: Die Nüsse sind etwa 4 Wochen haltbar.

Quelle: Brigitte.de

 

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

10 Kommentare

  1. Christian 6. Februar 2013 um 16:48 Uhr - Antworten

    wirklich tolle und vermutlich leckere Idee. Mit dem Weckglas auch ein ansprechendes „Mitbringsel“!

  2. Kochbuch für Max und Moritz 6. Februar 2013 um 20:38 Uhr - Antworten

    Die Idee gefällt mir. Das werde ich ausprobieren 🙂

  3. Anna 7. Februar 2013 um 02:17 Uhr - Antworten

    Sieht lecker aus. Weckgläser verschenke ich nur nicht so gerne. Aber ich hab ja jede Menge gewaschener Olivengläser. 🙂 Für Pralinen nimm ich meistens leere Packungen von gekauften Pralinen, was auch kein Aufwand ist.

    Liebe Grüße
    Anna

  4. Uwe 7. Februar 2013 um 08:26 Uhr - Antworten

    @Christian: Das ist kein Weckglas, sondern eine durchaus günstigere Kopie aus einem schwedischen Einrichtungshaus. Dadurch relativiert sich das ein wenig…

    @Kochbuch für Max und Moritz: Viel Spaß dabei!

    @Anna: Wie gesagt, ist kein Weck – den Schweden sei Dank geht’s auch günstiger. Aber Olivengläser sind eine gute Idee 🙂

  5. Ela 7. Februar 2013 um 11:55 Uhr - Antworten

    Ohhh, das klingt ganz großartig! 🙂 Mache ich beizeiten mal nach…

    LG

    Ela

  6. WildeHenne 8. Februar 2013 um 11:27 Uhr - Antworten

    Genau an solch simplen Ideen mangelt es mir manchmal. Merci für die coole Anregung mit der Rezept-Nusstüte. Bin demnächst eingeladen und kann da nicht schon wieder getrocknete Pilze, Pilzpulver, in Öl eingelegte Pilze, in Essig eingelegte Pilze etc. mitbringen. Die haben alles von mir schon in x-facher Ausführung bekommen. Diesmal werden es Nüsse mit Rezept!

  7. Katrin 14. Februar 2013 um 15:25 Uhr - Antworten

    Eine tolle Idee! Ich brauch einfach immer wieder was zum naschen. Und da eignen sich die Nüsse ja hervorragend!

  8. helmuth 19. Februar 2013 um 09:41 Uhr - Antworten

    Ich werde versuchen das heute

  9. Küchenjunge 26. Februar 2013 um 08:33 Uhr - Antworten

    Tolle Snack-Idee!!! 🙂

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