HIGHFOODAILY ist eine Kolumne, die kurz und knapp Einblicke in mein kulinarisches Tagesgeschäft gibt. Was ich koche. Was ich esse. Was ich lerne. Was mich beschäftigt. Beinahe täglich. Alle Einträge >

Nachdem der erste Backversuch gestern ein so großer Erfolg war, habe ich heute den nächsten Vorteig für ein weiteres Weizenbrot mit Hefe angesetzt.

Mein Sauerteigansatz braucht noch ein paar Tage, ich denke, dass ich am Wochenende einen ersten Backversuch mit Sauerteig machen kann.

Wenn man berufstätig ist, fragt man sich ja, wie man einen über Tage laufenden Vorgang wie das Brotbacken in die tägliche Routine einbauen kann. Das geht!

Brot backen in den Arbeitsalltag integrieren

Gerade das Weizenbrot ist perfekt dafür geeignet:

  • Tag 1: Ich setze abends den Vorteig an, der dann 24 Stunden ruht.
  • Tag 2: Nun stelle ich aus dem Vorteig den eigentlichen Teig her. Der muss wieder 24 Stunden gehen und während dieser Zeit dreimal gedehnt und gefaltet werden, um Spannung aufzubauen. Kurz vor dem zu Bett gehen dehne und falte ich den Teig zum ersten Mal.
  • Tag 3: Am Morgen dehne und falte ich den Teig zum zweiten Mal. Wenn ich dann abends heimkomme, zum dritten Mal. Danach kommt der Teig für eine Stunde ins Gärkörbchen und wird anschließend gebacken.

Mit etwas Glück ist zum Abendbrot ein frischer Laib auf dem Tisch, noch lauwarm. Und wenn ich mag, setze ich bereits den nächsten Vorteig an…