Gewürzgurken lege ich einmal im Jahr in größerer Menge süß-sauer ein – das klassische „Essiggurken“-Rezept. Meine Familie verbraucht im Jahr etwa 10-12 Gläser, eine Menge, die sich gut bewerkstelligen lässt.

Wenn ich dann schon dabei bin, produziere ich noch ein paar Gläser dieser Variante: ich lege die Gewürzgurken in einer Salzlake ein und fermentiere die Gurken so. Beim milchsauren Gärprozess entsteht CO2, das nur zum Teil aus dem Glas entweicht (ich nehme dafür immer Gläser mit Gummi und Bügelverschluss oder einen Deckel mit Gärspund). Ein wenig davon bleibt in den Gurken zurück und sorgt für ein wenig Prickeln auf der Zunge.

Nach etwa 2 Wochen sind die Gurken fertig. Um sie zu lagern, stelle ich die Gläser in den Kühlschrank. Dort verringern die Milchsäurebakterien die Aktivität stark und der Säure-Gehalt bleibt in etwa stabil.

Die Gurken verbrauche ich zügig.

Rezept

Achtung! Beim Fermentieren entsteht CO2 – die Gläser stehen also unter Druck. Es besteht die Gefahr des Platzens – daher sollten nur Gläser mit Bügelverschluss