Erdbeer-Risotto mit Basilikum und Parmesan

2018-10-05T17:33:26+00:0031. Mai 2016|15 Kommentare
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Vorhang auf für ein echtes geschmackliches Highlight: Erdbeer-Risotto! Wer nun glaubt, dass das nicht schmecken kann, liegt ziemlich falsch. Erdbeer-Risotto ist unglaublich gut.

Erdbeeren in salzigen Gerichten ist ja so eine Sache: Die meisten Menschen erwarten eine süße Kombination, wenn sich Erdbeeren auf der Zutatenliste finden. Mir ging es da nicht anders, als ich das erste Mal über den italienischen Klassiker „Risotto alle fragole“ gestolpert bin. „Das kann doch nicht wirklich gut sein“, war meine erste Reaktion. Ich lag falsch.

Dieses Rezept ist nach der Vorspeise „Zweierlei vom Spargel mit Erdbeeren und Rucola“ der zweite Gang eines vierteiligen Erdbeer-Menüs, das ich für die Sektkellerei Henkell als Auftragsarbeit produziert habe. Gänge drei und vier folgen in den nächsten Tagen als Rinderfilet vom Grill mit Erdbeer-Sauce und geeistem Nougat mit Erdbeer-Sorbet, Basilikum-Crème und Sekt-Sabayon.

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Erdbeer-Risotto – wie geht das nun?

Die Zubereitung des Risottos ist klassisch. Schalotten werden angeschwitzt, bis sie beginnen, zu karamellisieren. Dann gibst Du Erdbeeren dazu und brätst sie ein paar Minuten an. Da Erdbeeren zum Großteil aus Wasser bestehen, verlieren diese schnell ihre Form und geben die Flüssigkeit ab. Die in den Erdbeeren vorhandene Säure bleibt erhalten und gibt dem Risotto eine faszinierende fruchtige Note.

Nach dem Ablöschen mit Sekt gibst Du den Risotto-Reis zu und folgst anschließend dem üblichen Prozedere: Kelle für Kelle Brühe zugeben, bis der Reis al dente ist.

Das Risotto selbst schmeckst Du mit Parmesan, Salz, Pfeffer und Butter ab. Zitronenschalen und frischer Basilikum geben dem Gericht den finalen Touch.

Ja und… wie schmeckt das nun?

Der Geschmack ist schwer zu beschreiben: Das Risotto schmeckt fruchtig, frisch, aber nicht übermäßig nach Erdbeeren. Der Geschmack ist dezent genug, um sich nicht unpassend in den Vordergrund zu drängen, aber präsent genug, um das Risotto eindeutig zu einem Erdbeer-Risotto zu machen.

Die Kombination mit Sekt, Rotwein, Parmesan und schwarzem Pfeffer ist eine sichere Bank und ergänzt sich wunderbar. Süße, saure und salzige Aromen sind im Gleichgewicht und machen das Risotto zu einem echten Erlebnis. Ich empfehle Dir dringend, dieses Gericht einmal nachzukochen. Es lohnt sich!

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Rezept

Zubereitungszeit: 60 Minuten

Zutaten (Für 4 Personen):

400 g Risotto-Reis, z. B. Carnaroli
500 g Erdbeeren
120 ml Rotwein
50 ml Sekt
1,5 L Gemüse- oder Rinderbrühe
3 Schalotten
150 g Parmesan
30 g Butter
1 Handvoll Basilikum
Schale einer Zitrone
Salz
Schwarzer Pfeffer
Etwas Rapsöl

Zubereitung:

1 Die Schalotten schälen und fein hacken. Die Hälfte der Erdbeeren waschen und fein würfeln. Den Parmesan fein reiben. Die Rinderbrühe erhitzen.

2 Die Schalotten mit etwas Rapsöl anschwitzen. Wenn diese glasig sind, die Erdbeeren und den Reis zugeben. Unter Rühren ein paar Minuten rösten. Den Reis mit dem Sekt ablöschen. Wenn die Flüssigkeit verschwunden ist, den Rotwein zugeben. Wenn dieser eingekocht ist, schöpfkellenweise die Rinderbrühe zugeben und bei mittlerer Hitze unter stetem Rühren einkochen lassen, bis der Reis weich, aber noch bissfest ist.

3 Zwischenzeitlich die übrigen Erdbeeren in Würfel schneiden. Gegen Ende der Garzeit des Risottos die Butter und den Parmesan unterrühren. Mit Salz und frisch geriebenen schwarzen Pfeffer abschmecken. Die Hälfte der übrigen Erdbeeren unterrühren. Die restlichen Erdbeeren mit den Zitronenschalen und dem frischen Basilikum auf dem Risotto verteilen.

Werbehinweis

Das Rezept wurde als Auftragsarbeit für die Sektkellerei Henkell produziert. Im Artikel wird Henkell sowie ein Produkt genannt und die Webseite verlinkt. Auf den Inhalt der Artikels wurde kein Einfluss genommen.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

15 Kommentare

  1. Vicky 31. Mai 2016 um 12:14 Uhr - Antworten

    Das sieht aber sehr fein aus!!! muss ich direkt mal nachkochen!!!

    ❥ Vicky

    • Uwe 31. Mai 2016 um 22:46 Uhr - Antworten

      Ich kann’s Dir nur empfehlen, Vicky!

  2. restauro 31. Mai 2016 um 23:17 Uhr - Antworten

    Das geschmackliche Highlight glaube ich auf`s Wort. Wobei die Wahl der Brühe
    (Gemüse oder Rind) mit Sicherheit viel ausmacht.
    Für Risotto verwende ich am liebsten Geflügelbrühe.
    Ich werde es ausprobieren

  3. yleni 17. Juni 2016 um 02:59 Uhr - Antworten

    von einem Erdbeer-Risotto hab ich echt noch nic egehört.

    • Uwe 19. Juni 2016 um 16:15 Uhr - Antworten

      Ich vorher auch nicht viel. Die Italiener kochen es aber schon seit vielen Jahren…es musste also was dran sein 🙂

  4. Christiane 17. Juni 2016 um 17:51 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe, das klingt toll und wird es morgen für meine Gäste geben. Kannst du dir dazu auch Fleisch oder Fisch vorstellen, beispielsweise ganz kurz gebratenes Thunfischfilet oder eher nicht? Danke, Christiane

    • Uwe 19. Juni 2016 um 16:15 Uhr - Antworten

      Spontan kann ich Fisch eher weniger vorstellen, am ehesten noch Lachs. Fleisch auf jeden Fall, ja. Wie war’s?

  5. Susanne 18. Juni 2016 um 19:53 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe!
    Bekam heute das Erdbeerrisotto von meinem Mann gekocht serviert. Bei dir möchte ich mich jetzt für das Rezept bedanken.

    • Uwe 19. Juni 2016 um 16:13 Uhr - Antworten

      Liebe Susanne, das freut mich sehr! Ich hoffe für Deinen Mann, dass es Dir auch geschmeckt hat? 😀

  6. Stefan 22. Juni 2016 um 16:20 Uhr - Antworten

    Immer wieder erfrischend neue Rezept! Super Sache. Werde ich am Weekend kochen. Denke ein niedergegartes Kalbsfilet macht sich da sehr gut. Was meinst du? LG

    • Uwe 23. Juni 2016 um 09:13 Uhr - Antworten

      Oh ja, kann ich mit gut vorstellen. Aber ganz ehrlich: Das Risotto braucht kein Fleisch dabei…

  7. Nele 24. Juni 2016 um 14:15 Uhr - Antworten

    WOW !! Ein Erdbeer Risotto habe ich noch nie gesehen, ist mal was ganz Neues.
    Das sollte man unbedingt nachkochen und probieren, ist bestimmt ein ganz neues Geschmackserlebnis 🙂

  8. Silvia 8. Juni 2018 um 21:52 Uhr - Antworten

    Guten Abend Uwe!

    Habe heute Dein Email bekommen und das Risotto ausprobiert – es waren noch Spargeln da und Gatte hat Lachsforellenfilet mitgebracht – die 3 harmonieren sehr gut 🙂

    Danke für die tolle Idee – ein Traum.

    Lieber Gruß aus Tirol Silvia

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