Kichererbsencurry begegnete ich vor einigen Jahren zum ersten Mal, als ein lieber Kollege, frisch zurück von einer inspirierenden Indienreise, mittags ein Chana Masala zubereitete.

„Chana“ bedeutet Kichererbsen, „masala“ Gewürzmischung. Das Curry war sehr cremig, würzig und feurig, wie eben oft bei indischen Gerichten. Obwohl mir das wirklich authentische Vor-Ort-Erlebnis noch fehlt, liebe ich dieses Gericht wirklich sehr.

Die folgende Variante hat mit einem Chana Masala wenig zu tun, es ist eher ein recht freihändig kombiniertes Gericht mit starken Thai-Anleihen. So verwende ich eine rote Currypaste, Kaffir-Limettenblätter, Limettensaft und Zitronengras zur Aromatisierung.

Kichererbsen finden sich sowohl als Zutat für als auch in der Currysauce. Zuerst schwitze ich Zwiebeln und Ingwer mit Karotten an, gebe dann einige Kichererbsen dazu und fülle alles mit Kokosmilch auf.