Über das Jahr verbrauche ich sehr viel Tomaten-Passata, also ein ungewürztes Tomatenpüree als Basis für Tomatensaucen und -suppen. 

Ich verwende dafür gerne hochreife Tomaten, am liebsten direkt vom Erzeuger und nicht im Supermarkt gekauft. Besonders gern mag ich Ochsenherz- oder San-Marzano-Tomaten, letztere sind hier nur schwer in guter Qualität zu bekommen.

Meinem Tomaten-Passata füge ich nur Zwiebeln und Olivenöl zu, gewürzt wird die Sauce erst beim letztendlichen Einsatz.

Die Zwiebeln gare ich langsam und lange im Olivenöl, bis sie bräunlich werden und süß duften. Sie karamellisieren dann und intensivieren die Süße des Tomaten-Passata. Sobald dieser Zustand erreicht ist, füge ich die Tomaten hinzu.

Wer keinen Hochleistungsmixer hat, sollte die Haut der Tomaten entfernen. Dafür die Tomaten in kochendem Wasser für drei Minuten blanchieren, bis die Haut aufplatzt. Entnehmen und die Haut abziehen.

Dann gebe ich die Tomaten leicht zerkleinert zu den Zwiebeln und lasse sie bei moderater Temperatur langsam „schmelzen“. Das Pürieren im Hochleistungsmixer schließt den Verarbeitungsprozess ab. Als letzter Schritt erfolgt das Einkochen in sterilisierten Gläsern.

Meiner Erfahrung nach halten eingekochte Gläser ein Jahr. Wie immer gilt: eine genaue Aussage zur Haltbarkeit kann