In den letzten Wochen koche ich viel ein und es erfüllt mich mit Freude zu sehen, wie sich mein Vorratsregal langsam wieder füllt: hinzu kommen momentan viele Rhabarber- und Spargelkonserven, Essige, Kompotte, eingelegte Knospen und Blüten.

Darüber hinaus beschäftige ich mich viel mit der Zucht und der Verwendung von Koji, jenem Grundprodukt für die Fermentation von Sojasaucen und Miso. Mehr dazu folgt bestimmt in den nächsten Wochen auf dem Blog…

Eine Übersicht haltbar gemachter Lebensmittel findet sich in meinem saisonalen Einmachkalender.

Essensplan für die Kalenderwoche 20

Montag

Mittags: Thai-Bolognese
Abends: Brotzeit, grüner Salat mit Gartenkräutern (z. B. Schnittlauch, Borretsch, Sauerampfer, Pimpinelle)

Die Thai-Bolognese ist eines der ersten Rezepte aus dem Jahre 2009, die ich auf HighFoodality veröffentlicht habe. Seither ist sie ein fester Bestandteil der Büroküche: ich kochte das Gericht vor Corona regelmäßig für die Kollegen. Nun überlege ich, eine größere Menge einzukochen und an die Kollegen zu schicken…

Dienstag

Mittags: Minestrone
Abends: Radieschensalat mit Schnittlauch-Vinaigrette

Mittwoch

Mittags: Allgäuer Käsespätzle mit grünem Salat und Schnittlauch – gern auch tomatisiert
Abends: Brotzeit, Gurkensalat mit Borretsch

Donnerstag

Mittags: Palak Paneer mit Reis
Abends: Brotzeit, Hummus, Essiggemüse

Bei Tina finden sich viele gute indische Rezepte, die funktionieren und ausgezeichnet schmecken. Das Palak Paneer mache ich gerne, dabei handelt es sich um einen Käse mit aromatischer Spinatsauce. Das Rezept funktioniert mit und ohne selbst gemachten Käse. Statt Käse verwende ich hin und wieder auch Tofu.

Freitag

Mittags: Schwäbische Maultaschen mit Zwiebeln und grünem Salat
Dazwischen: Teig für die Brioche Burger Buns (mit Sauerteig statt Hefe) ansetzen
Abends: Kräuterquark mit Brot
Wochenendcocktail: Gin Basil Smash
Wochenendwein: Erstes Fass 2019, Winzerhof Stahl

Samstag

Mittags: Buchstabensuppe mit Gemüse-Einlage
Abends: Pulled-Pork-Burger

Meine Kinder lieben Buchstabensuppe. Und wenn es keine Buchstaben gibt, Sternchensuppe. Ganz Informatiker erkläre ich ihnen dann, die Suppe wäre verschlüsselt…

Ich gebe der Suppe neben meiner selbst gemachten Gemüsepaste immer etwas Gemüse bei, wirklich klein geschnittene Karotten, etwas Sellerie oder Petersilienwurzel funktionieren wirklich gut.

Sonntag

Mittags: Fassona Piemontese mit gebeeftem Spargel, Wacholder und Rhabarber
Abends: Rohrnudeln mit Rhabarberkompott

Beim „Fassona Piemontese“ handelt es sich um seine sehr alte Rinderrasse aus dem Norden Italiens, die viele hundert Jahre lang in Isolation im Gebirgsland lebte, wodurch sich die Genetik nicht veränderte. Das Fleisch ist – ganz ohne Dry Aging – wunderbar zart und sehr mager, dennoch aber aromatisch. Es eignet sich wunderbar zum Kurzbraten.