Schnittlauchöl

2018-09-13T14:41:30+00:0029. Juni 2017|8 Kommentare

Seit meinem zweiten Supperclub setze ich Würzöle gerne und für unterschiedlichste Zwecke ein.

Am liebsten jedoch, um Gerichten eine besondere geschmackliche Note und einen grasgrünen Farbklecks mitzugeben.

Schnittlauchöl passt zu:

  • Vinaigrettes für grüne Salate
  • Spargel
  • Kartoffeln
  • Als Würzöl für Crèmesuppen aus anderen Zwiebelgewächsen wie Lauch oder Knoblauch
  • Zu pochiertem Fisch

Weitere Öle:

Rezept

Dauer: Ca. 15 Minuten

Zutaten:

100 g Schnittlauch
180 ml Rapsöl
20 g Spinat- oder Kohlrabiblätter

Zubereitung:

1 Für das Schnittlauchöl das Öl, den grob geschnittenen Schnittlauch und die Spinatblätter in einen Thermomix (oder einen anderen Hochleistungsmixer) geben und etwa 10 Minuten bei höchster Stufe mixen, bis der Schnittlauch vollständig in das Öl eingearbeitet ist.

2 Durch ein feines Sieb passieren und in einem sterilen Behältnis luftdicht aufbewahren.

Hinweis: das Schnittlauchöl hält etwa 1-2 Wochen – wenn sauber gearbeitet wurde wohl auch länger.

Über den Autor:

Hallo! Schön, dass Du hier bist! Hier schreibt Uwe. Hat immer Hunger. Ist leidenschaftlicher Koch. Und Food-Aficionado. Muss sein Essen immer fotografieren. Freut sich tierisch über Kommentare!

8 Kommentare

  1. KDB 21. Juli 2017 um 14:51 Uhr - Antworten

    In unserem Garten-Biotop sind wir mit reichlich Giersch „gesegnet“. Die jungen Blätter dieser Landplage eiogenen sich hervorragend für Salate, Pesto und zum Verkräutern von Essig und Öl. Außerdem ist Giers sehr gesund, gerade für Leute mit einer ausgesprochenen Vorliebe für Fleisch: Giersch ist nämlich ein altes Hausmittel gegen die Gicht … 😉

    • Uwe 26. Juli 2017 um 08:00 Uhr - Antworten

      Habe ich im Frühjahr auch probiert, fand ich sehr lecker.

  2. Barbara Lueg 15. Januar 2018 um 08:51 Uhr - Antworten

    Hallo Uwe,
    Schnittlauchöl habe ich auch schon länger im Repertoire. Es ist wunderbar, um z.B. eine einfache Kartoffelsuppe aufzupeppen. Warum „streckst“ du es mit Spinat- oder Kohlrabiblättern?
    Gruß aus Dortmund
    Barbara

    • Uwe 15. Januar 2018 um 17:33 Uhr - Antworten

      Das habe ich „nur“ der Farbe wegen gemacht – wurde einfach grüner.

  3. Scharbil 19. Januar 2018 um 18:11 Uhr - Antworten

    Hallo,

    Du nimmst Rapsöl und kein neutrales Öl wie z.B. Traubenkernöl. Ich hätte etwas bedenken, dass der typische Geschmack vom Rapsöl zu stark rauskommt. Aber da irre ich mich wohl?

    Viele Grüße – Tobias

    • Uwe 19. Januar 2018 um 18:24 Uhr - Antworten

      Hey Tobias, das ist wohl letztenendes Geschmackssache. Mir hat es nichts ausgemacht, ich empfand es auch nicht als dominant und vorherrschend. Wenn Du auf Nummer sicher gehen willst, nimm Traubenkernöl, besonders, wenn Dir das Rapsöl, das du benutzt, zu intensiv erscheint.

  4. Scharbil 27. Januar 2018 um 21:42 Uhr - Antworten

    So, ich hab´s jetzt mit einem milden Rapsöl ausprobiert und das hat super funktioniert. Toller Geschmack, schöne Farbe und sehr vielseitig einsetzbar. Zum Zupfbrot (Roggenbrot eingeschnitten und mit Käse, Petersilie + Olivenöl gefüllt, danach gebacken) eine Offenbarung.

    Derzeit läuft Dein Knoblauchsud, bin schon sehr gespannt, wie das mit dem Öl funktioniert.

    • Uwe 28. Januar 2018 um 09:22 Uhr - Antworten

      Das freut mich! Ich bin gespannt, was Du zum Sud sagst – ich mache den bei Menüs mittlerweile sehr gerne…

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