Eines meiner Lieblingsdesserts in diesem Jahr dreht sich rund um die Zwetschge – ein sehr fränkisches Obst.

Auf dem Teller befinden sich Zwetschgenröster, nach einem Original Wiener Rezept von Frau Ziii sowie ein (veganes) Zwetschgen-Sorbet, das mich in Sachen Frische und Aroma ganz besonders begeistert.

Die Herstellung des Sorbets ist dabei sehr einfach: Zwetschgen, Zucker, Wasser und wenig Zitronensaft werden aufgekocht, fein püriert und zu einem Sorbet gefroren.

Darunter befinden sich Ingwerstreusel.

Erweiterung des Rezeptes

Als ich das Rezept Anfang Dezember zum ersten Mal serviert habe, hatte ich noch eine weitere Komponente dabei: einen selbst aus den Zwetschgenkernen angesetzten „Amaretto“.

Ziel war die ganzheitliche Verwertung der Frucht, also auch der Kerne, was ob des Blausäuregehaltes nicht ganz einfach ist (ein Rezept hierzu kommt, sobald der Reifungsprozess abgeschlossen ist).

Im nächsten Herbst möchte ich dieses Rezept noch verfeinern und die gesamte Pflanze verarbeiten, also auch das Holz des Baumes. Danach ist dieses Rezept reif für einen Einsatz beim Supperclub. Ein Update wird folgen!

Rezept

Dauer: ca. 90 Minuten Zubereitungszeit

Zutaten:

Für das Zwetschgen-Sorbet:

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Für die Ingwer-Streusel:

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Für die Zwetschgenröster:

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Zubereitung:

1 Die Zwetschgen mit Zucker und Wasser aufkochen und in einem Hochleistungsmixer pürieren. Mit Zitronensaft abschmecken.

2 In einer Eismaschine über 60 Minuten zu einem Sorbet gefrieren.

3 Zum Anrichten etwas Ingwer-Streusel auf dem Teller verteilen. Zwetschgenröster anrichten und eine Nocke Zwetschgen-Sorbet auf die Ingwer-Streusel setzen. Zwetschgen-Amaretto dazu servieren.