Gebeefter Kabeljau mit Kürbis-Kartoffel-Gulasch und Ajvar

2019-09-27T09:50:14+02:001. Oktober 2019|2 Kommentare
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Kabeljau eignet sich gut zum Grillen im Beefer: das Fleisch ist fest, zerfällt nicht sofort und verträgt Röstaromen.

Wichtig ist, dass die Kabeljauloins noch Haut haben, denn diese schützt den Fisch beim Beefen vor der großen Hitze und wird beim Grillen kross, sie sorgt so für eine angenehm knusprige Textur.

Wie immer beim Beefen erfordert das Grillen Aufmerksamkeit: mit der Hautseite nach oben beefe ich die Stücke etwa 25 Sekunden. Das reicht, um einerseits die Haut knusprig werden zu lassen und andererseits den Fisch weit genug zu garen, so dass er innen noch glasig und saftig ist. Beim Kauf der Kabeljauloins achte ich bereits darauf, dass das Filet nicht zu flach ist, sonst gart der Fisch zu schnell durch.

Diese Zubereitungsmethode eignet sich übrigens auch wunderbar für den Skrei, den Winterkabeljau, der ab Mitte Januar Saison hat (Skrei-Rezepte finden sich hier).

Noch ein Tipp: der Fisch sollte vor dem Beefen gesalzen werden. Besser ist es, die Filets bereits am Vorabend in einer Salzlake mit 2% Salz einzulegen. Das hat zwei Vorteile: der Fisch wird gleichmäßig gewürzt und kann über Nacht geruchsneutral im Kühlschrank aufbewahrt werden.

Das Kürbis-Kartoffel-Gulasch

Zum Fisch gibt es mein Kürbis-Kartoffel-Gulasch, das ich bereits vor einiger Zeit als vegetarisches Gericht veröffentlicht hatte. Dafür gare ich Kartoffel- und Kürbiswürfel bis sie gar sind langsam in Tomatensauce und Gemüsebrühe. Verschiedene Paprika-Gewürze (edelsüß, scharf und geräuchert) sorgen für Gulasch-Aromen und einen guten Geschmack.

Wer mag garniert den Teller mit Schmand und etwas Ajvar.

Die Zubereitung des Kabeljau im Beefer zeige ich zudem in diesem Video (weitere Zubereitungsvideos für Rezepte mit dem Beefer finden sich hier):

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Rezept

Dauer: ca. 90 Minuten

Zutaten (für 4 Personen):

600 g Loins vom Kabeljau mit Haut
Meersalz
100 g Schmand
150 g Ajvar
Frisch gehackte Petersilie

Für das Kürbis-Kartoffel-Gulasch:

400 g Kartoffeln, festkochend
1 kleiner Hokkaido-Kürbis
1 Zwiebel
2 Knoblauch-Zehen
3 EL Ajvar
1 rote Paprikaschote
400 ml Tomatensauce
400 ml Gemüsebrühe
Etwas Olivenöl
2 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Pimenton de la vera
1/2 TL Cayenne-Pfeffer
1/2 TL scharfes Paprikapulver
Salz
Etwas Zucker

Zubereitung:

1 Für das Kürbis-Kartoffel-Gulasch die  Kartoffeln schälen und fein würfeln. Den Kürbis waschen, das Kerngehäuse entfernen und ebenfalls fein würfeln. Die Paprika waschen, die Kerne entfernen und würfeln. Die Zwiebel und den Knoblauch schälen und fein würfeln.

2 Die Zwiebeln und den Knoblauch in etwas Olivenöl in einem Topf anschwitzen, bis die Zwiebeln beginnen, braun zu werden und anfangen, zu karamellisieren. Das dauert etwa 20 bis 30 Minuten (Hitze runter!).

3 Dann die Kartoffeln zugeben und etwa 5 Minuten mit den Zwiebeln garen. Nun die stückigen Tomaten, 2 EL Ajvar und die Gemüsebrühe zugeben und einmal aufkochen. Dann die Paprika und den Kürbis sowie die verschiedenen Sorten Paprikagewürz und das Salz zugeben. Hitze reduzieren und geschlossen etwa 20 Minuten garen lassen, bis die Kartoffeln weich sind.

4 Das Kürbis-Kartoffel-Gulasch mit Salz, Zucker und ggf. Paprika-Gewürz abschmecken.

5 Den Beefer vorheizen.

6 Die Lonis vom Kabeljau in portionsgerechte Stücke schneiden. Salzen. Mit der Hautseite nach oben auf einen kalten Rost legen und auf der vierten Einschubebene etwa 25 Sekunden beefen. Entnehmen und vor dem Beefer etwa 5 Minuten ziehen lassen.

7 Das Kürbis-Kartoffel-Gulasch und den Fisch in vorgewärmten Tellern anrichten. Ajvar und Schmand daneben anrichten. Mit frisch gehackter Petersilie garnieren.

Werbehinweis: der Artikel entstand als Auftragsarbeit für die Beefer Grillgeräte GmbH. Auf den Inhalt des Artikels wurde kein Einfluss genommen. Im Artikel wird Beefer genannt und verlinkt.

Grillen mit dem Beefer – oft gestellte Fragen

Wie lange dauert es, bis ein Steak im Beefer fertig gegart ist?2019-04-21T09:35:01+02:00

Das Garen eines Steaks (2-3 cm Dicke) geht schnell: nach jeweils 45 Sekunden von beiden Seiten auf der höchstmöglichen Einschubhöhe ist das Steak fertig. Es empfiehlt sich, nach dem Beefen die Kerntemperatur zu prüfen und das Steak ggf. auf oder direkt vor dem Beefer auf die Zieltemperatur zu ziehen. Eine Ruhephase ist auch hier für das Fleisch essenziell: 10 Minuten sind ein guter Richtwert. Danach sorgen 15 Sekunden von beiden Seiten unter dem Beefer für die gute Kruste und perfekte Wärme.

Kann ich auch Fisch zubereiten?2019-04-21T09:30:52+02:00

Ja! Der Beefer eignet sich zur Zubereitung von vielen Lebensmitteln: Ob Fisch, Muscheln, Krustentiere, Gemüse oder Fleisch – alles ist möglich. Auch Crème Brûlée oder das Gratinieren funktioniert wunderbar.

Bei Fisch sind die Garzeiten kürzer als bei Beef. Besonders gern mag ich Zander mit knuspriger Haut aus dem Beefer oder einseitig gebeeften und anschließend marinierten Lachs.

Wie lange muss der Beefer vorheizen?2019-04-21T09:30:27+02:00

Nach dem Zünden dauert es nur wenige Minuten, bis der Beefer Betriebstemperatur erreicht hat und eingesetzt werden kann. Der Beefer braucht zum Vorheizen nicht länger als andere Gasgrills und ist damit wesentlich schneller einsatzbereit als ein Holzkohlegrill.

Kann ich auch Gemüse im Beefer zubereiten?2019-04-21T09:29:24+02:00

Ja! Der Beefer eignet sich zur Zubereitung von vielen Lebensmitteln: Ob Fisch, Muscheln, Krustentiere, Gemüse oder Fleisch – alles ist möglich. Auch Crème Brûlée oder das Gratinieren funktioniert wunderbar.

Kann ich die Temperatur des Beefers regulieren?2019-04-21T09:28:50+02:00

Die Temperatur des Brenners lässt sich nicht direkt regulieren. Indirekt besteht die Möglichkeit, über den Abstand des Gargutes zum Brenner den grad der Hitzeeinwirkung zu beeinflussen.

Je weiter oben das Gargut ist, desto mehr Hitze ist es ausgesetzt, je weiter unten es eingeschoben wird, desto weniger.

Es erfordert ein wenig Übung, um das Spiel mit der Entfernung zu meistern.

Wie heiss wird der Beefer?2019-04-21T09:28:14+02:00

Der Brenner des Beefer wird 800 °C heiß. Die Gradzahl hat dabei durchaus einen Sinn: bei 800 °C zubereitete Steaks wiesen nach vielen Tests das beste Ergebnis auf. Temperaturen unter 800 °C mindern den Maillard-Effekt, was in einer schlechteren Krusten- und Ergebnisqualität mündet, da das Steak im Inneren gekocht würde.

Kann ich den Beefer im Haus benutzen?2019-04-21T09:27:47+02:00

Nein. Der Beefer wird mit Gas betrieben und sollte daher – wie ein Gasgrill auch – im Freien benutzt werden.

2 Kommentare

  1. Pierre 23. Oktober 2019 um 10:14 Uhr - Antworten

    Da wir uns hier im Internet bewegen, glaube ich, es wird Menschen geben die den Tippfehler „Das dauert etwa 20 bis 30 Minuten“ tatsächlich nicht erkennen und versuchen werden die Zwiebeln 20-30 Minuten anzubraten. Es werden wohl 2-3 Minuten gemeint sein.

    Tolle Vorspeise jedenfalls, ich freue mich auf meine Umsetzung.

    LG

    Pierre

    • Uwe 23. Oktober 2019 um 10:36 Uhr - Antworten

      Hallo Pierre, entschuldige, dass ich Dich hier korrigieren muss: ich meine wirklich 20-30 Minuten. In 2-3 Minuten passiert gar nichts, die Zwiebeln bleiben nahezu roh. Ich strebe aber einen Zustand an, bei dem der in den Zwiebeln enthaltene Zucker beginnt, zu karamellisieren und die Zwiebeln hochgradig aromatisch werden. So wie man es von guten Kässpatzen kennt. Und dieser Zustand stellt sich erst nach 20-30 Minuten moderaten Schmurgelns ein.

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Ich bin Uwe und habe immer Hunger. Und wenn ich nicht gerade esse, denke ich meist über Essen nach.

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