Sieben lehrreiche Arbeitstage liegen nun hinter mir, sieben Tage, an denen ich unglaublich viel lernen durfte, viel Neues gesehen und ausprobiert habe.

Dafür möchte ich mich bei Felix Schneider, Thomas Prosiegel, Stefan Frank und bei Dominik Altenkamp stellvertretend für das ganze Service-Team bedanken – Ihr habt es mir sehr einfach gemacht, schnell das Gefühl zu haben, Teil des Teams zu sein. Vielen Dank für Eure Offenheit, Euer Vertrauen und Eure Energie, mir Eure Welt zu zeigen. Diese sieben Tage waren definitiv eines der ganz großen Highlights meiner bisherigen kulinarischen Reise!

Die sieben Tage haben weiter dazu beigetragen, dass mein Respekt vor Köchen wie Felix, Thomas oder Stefan weiter gestiegen ist. Es ist ein Knochenjob, gleichermaßen anstrengend für Körper wie Geist, der ein hohes Maß an Professionalisierung bedarf: denn schließlich geht es darum, jeden Tag auf’s Neue die beste Leistung für die Gäste abzurufen. Konstanz zu wahren.

Wir Gäste sehen nicht, was es hinter den Kulissen bedeutet, ein Menü wie das im Sosein tagtäglich in hoher Qualität auf den Tisch zu bringen, wie viele Stunden Arbeit in einzelnen Komponenten steckt, wie viele Handgriffe nötig sind, um ein solches Kunstwerk zu erschaffen. Ich nehme mir fest vor, meiner Wertschätzung für diese Arbeit im Verborgenen mehr Ausdruck zu verleihen.

Was ich gelernt habe

Sieben Tage im Sosein haben mir eine Menge neuer Eindrücke beschert. Als ich am ersten Tag die Küche mit Notizbuch und Kamera betrat, tat ich das in einem „Schwamm-Modus“, ich wollte alles um mich herum aufsaugen, inhalieren, konservieren. Knapp 60 Seiten im Notizbuch und etwa 4.000 Bilder später habe ich viel Neues gesammelt, konserviert. Nun folgt die Phase, das Gelernte und Gesehene auch umzusetzen, zum Leben zu erwecken.